Browsing Category

Travel

Australien – Ein Besuch in den Blue Mountains

Bereits ein Jahr ist es her, dass ich in Australien war. Heute gibt es meinen Beitrag zu den Blue Mountains, ein Gebirge, das in der Ferne tatsächlich blau aussieht, wo wir einen Tag verbracht haben.

Ein wirklich atemberaubendes Gebirge nicht weit von Sydney entfernt? Die Blue Mountains sind circa eine Stunde – wenn ich mich richtig erinnere – mit dem Zug entfernt und definitiv einen Tagestrip wert. Am besten man fährt am Wochenende, da kostet es nämlich nur wenige Dollar, denn in Sydney zahlt man am Wochenende quasi nichts für den Nahverkehr. Unter der Woche ist es wesentlich teurer, genaue Zahlen kann ich euch allerdings leider nicht mehr nennen. Der Unterschied ist aber wirklich gravierend.

Three Sisters, Wasserfälle und tolle Fotospots

Einmal angekommen kauft euch unbedingt das Ticket, mit dem ihr die Touribusse und die verschiedenen Bahnen innerhalb des Gebirges nutzen könnt. Vor allem der Ausblick vom Scenic Skyway, die gelbe Bahn auf dem Foto, auf die Three Sisters ist atemberaubend. Auch die Fahrt mit der Scenic Railway, eine extrem steile Bahn, macht sehr viel Spaß. Natürlich wird in den Blue Mountains auch einiges zu Fuß zurückgelegt. Als wir dort waren, waren auf den Wegen einige wirklich außergewöhnliche Kunstwerke installiert. Abseits der Gehwege gibt es auch ein paar tolle Spots für Fotos. Außerdem führen die Pfade durch den Wald an Wasserfällen vorbei.


Mehr Beiträge zum Australienurlaub:

Sydney

Stadtschloss Fulda

Stadtschloss Fulda

Stadtschloss FuldaStadtschloss Fulda Stadtschloss Fulda Stadtschloss Fulda Stadtschloss Fulda Stadtschloss Fulda Stadtschloss Fulda Stadtschloss Fulda Stadtschloss Fulda

Seit 23 Jahren wohne ich im Landkreis Fulda, seit zwei wohne ich direkt hier in der Stadt. Und klar, Fulda kann sehr konservativ, langweilig und spießig sein. Es kann aber auch sehr schön sein, und es gibt hier ein paar atemberaubende Bauten. Zum Beispiel das Stadtschloss, in dem ich vor ein paar Tagen mal wieder war.

Continue Reading

45 Stunden in Warschau

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERAProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetOLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Bisher war ich nur ein einziges Mal in Polen: In der zehnten Klasse in Auschwitz. Toller erster Eindruck. Um ehrlich zu sein, hätte ich nie geglaubt, dass Polen so ein schönes, sympathisches Land ist. Bis ich vergangenes Wochenende 45 Stunden in Warschau verbracht habe, und mich Hals über Kopf in die Stadt verliebt habe.

Als meine ehemalige Mitbewohnerin Charlotte mir schrieb, dass sie nach ihrem Semester in Posen nun noch einige Zeit in Warschau verbringt, stand für mich fest: Okay, diese Gelegenheit muss ich nutzen. Ich buchte also sofort meinen Flug, da hatte sie noch nicht mal eine Wohnung. Freitag war es dann soweit, ich fuhr abends nach Frankfurt, um drei Stunden später in Warschau zu landen.

Auch die kommunistischen Plattenbauten haben Charme

Charlotte holt mich vom Flughafen ab, wir machen uns auf zu ihrer Unterkunft. Der erste Eindruck der Stadt: überall kommunistische Plattenbauten, die aber irgendwie hierher gehören. Bei ihr angekommen wird mir auch sofort klar: So hässlich diese Bauten von außen aussehen, umso gemütlicher sind sie von innen. Wir verbringen also den schon recht späten Abend in der winzigen Küche mit einer Flasche Wein und dem korpulenten Kater ihrer polnischen Mitbewohnerin.

Am nächsten Morgen schlafen wir recht lange, machen uns nach einem Tee auf ins Charlotte, einem super schönen Café zum Frühstücken. Wäre das Café am Prenzlauerberg in Berlin, dann hätten wir sicherlich für das, was dir uns alles gönnen, um die 40 Euro gezahlt. Wir bestellen beide ein Croque Monsieur, zusätzlich Croissants, Brot, unfassbar leckeren Schokoaufstrich und Cappuchinos. Die Rechnung? Zusammen 18 Euro, kein Vergleich zu den Preisen in Deutschland.

Warschau erinnert an Berlin, allerdings mit toller Altstadt

Vollgefressen machen wir uns auf zu einem sehr kleinen, gut sortierten Vintage-Laden. Safripsti führt allerdings nur Frauenklamotten. Das hübsche Lädchen daneben hat es mir aber um einiges mehr angetan: Bei Makutra gibt es alles was das Küchenutensilien-Herz begehrt: Tolle Tassen, ausgefallene Gläser und ganz viel Moomin-Kram. Das Beste? Alles ist dort super billig, aber sehr hochwertig. Hätte ich auf dem Rückflug nicht nur Handgepäck, wäre sicherlich mehr in meinen Rucksack gewandert.

Dann geht es in die Altstadt, wohl eine der schönsten, die ich je gesehen habe. Alles ist verwinkelt, die Häuser sind in Erd- und Pastelltönen, die meisten davon schön verziert. Trotz der Kälte und des schlechten Wetters verliebe ich mich augenblicklich in die Stadt. Ein wenig wie Berlin, nur eben inklusive einer tollen Altstadt mit sehr viel Charme. Auch sieht man hier wenig Touristen. Aber wahrscheinlich denken sich die meisten ebenso wie ich: “Polen? Was soll ich da? Da fliege ich doch lieber nach London, Amsterdam oder Stockholm!” Was ein Fehler!

Die Preise sind ein Witz

Nach einem Tee zum Aufwärmen in einem der schönen Cafés verbringen wir den Rest des Nachmittags wetterbedingt in einem großen Einkaufszentrum und debattieren, wo wir abends Essen gehen. Denn die Möglichkeiten sind unendlich. Hier müssen wir nicht drauf achten, ob ein Restaurant nun teuer oder billig ist, denn die Preise sind wirklich ein Witz. Es zieht uns ins israelische Restaurant Shipudei Berek, ebenfalls sehr hip und modern. Auch hier müssen wir kurz warten, bis wir Plätze bekommen. Was mir aber erneut auffällt: Bisher waren wirklich alle Polen, denen wir so begegnet sind sehr sehr freundlich. Ganz anders als in Deutschland.

Wir verputzen Unmengen an Dips, Antipasti, Pita und Fleisch. Inklusive Getränken sind es pro Person sieben Euro. Im strömenden Regen ziehen wir dann los nach Praga, das wohl mittlerweile als ziemliches Hipsterviertel gilt und voller Bars ist. Auf eine Empfehlung hin machen wir es uns im Absurdu bequem. Überall stehen alte Sessel und Sofas, an den Wänden hängen Fotos aus längst vergangenen Zeiten. Es ist super gemütlich, irgendwann fängt eine Band an zu spielen. Was es für uns zum Trinken gibt? Erstmal ein großes Bier, aber nicht irgendeins. In Polen ist es weit verbreitet, ins Bier Ingwersirup reinzumachen, manchmal wird es sogar noch erhitzt. Und ja, das schmeckt in der Tat richtig gut. Etwas, das ich auf jeden Fall nachmachen werde. Danach trinken wir etwas ebenfalls sehr typisches: Heißer Apfelsaft mit Büffelgras-Vodka und Zimt. Perfekt für einen regnerischen Samstagabend.

Die Tore der Uni erinnern an den Buckingham Palace

Mit der letzten Straßenbahn fahren wir wieder zurück und kuscheln uns ins Bett. Bei dem miesen Wetter haben wir nicht mehr die größte Lust nochmal weiterzuziehen. Am nächsten Morgen lassen wir es erneut ruhig angehen. Da ich völlig begeistert von den selbstgemachten Schokoaufstrichen im Charlotte war, frühstücken wir dort erneut, gehen danach wieder in die Altstadt, schießen ein paar Fotos und erkunden den anderen Teil der Innenstadt. Was mir besonders auffällt: Wie schön ist denn bitte das Hauptgebäude der Uni? Die Tore erinnern eindeutig an den Buckingham Palace. Wirklich ein Traum und vielleicht realistischer als das Studium in Oxford, was als Harry Potter-Fan natürlich das Ultimative wäre. Eins steht also fest: Mir ist Warschau so sympathisch, dass ich mich daheim definitiv über Studiengänge dort informieren werde.

Warschau hat mich völlig begeistert

Das Wetter ist zwar besser, aber von dem vielen Rumgelaufe tun uns die Füße weh. Also gehen wir in die Cheesecake Corner, essen leckeren Kuchen und trinken Tee. Vor allem Charlottes New York Cheesecake mit Mango ist sehr zu empfehlen. Mein Basier-Pistazien-Kuchen hingegen war mir etwas zu süß. Kurz bevor wir eigentlich gehen wollen, kommen wir mit einem Pärchen aus Dubai ins Gespräch, die beide Firmen führen und die ganze Welt bereisen. Es ist ein super interessantes Gespräch, letztendlich sind wir gefühlt noch eine Stunde länger im Café und unterhalten uns mit ihnen.

Dann muss ich in Charlottes Wohnung meinen Rucksack holen, sie bringt mich noch zum Flughafen. Ein sehr schönes, entspanntes Wochenende in einer atemberaubenden Stadt geht zu Ende. Ich habe Polen wirklich völlig unterschätzt. Aber das sind eben die schönsten Trips: An Orte, von denen man gar keine Ahnung hat, wie toll sie eigentlich sind. Denn dann ist man nochmal begeisterter, als man es sowieso wäre. Ich kann wirklich jedem Warschau nur ans Herz legen.


Der Artikel ist zuerst auf move36.de erschienen.

Amsterdam

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Für mich gibt es kaum eine coolere Stadt als Amsterdam. Deshalb bin ich in den vergangenen drei Jahren auch jedes Jahr mindestens einmal dort gewesen. Im Juli haben meine beste Freundin und ich einen Kumpel dort besucht, der in Amsterdam die letzten Tage seines Auslandssemesters verbracht hat. Es waren kurze aber schöne drei Tage. Viele Tipps habe ich nicht, trotzdem möchte ich euch meine vier Neuentdeckungen nicht vorenthalten, falls jemand von euch ebenfalls einen Trip nach Amsterdam plant. Mehr Fotos von vergangenen Fahrten in die niederländische Hauptstadt gibt es hier und hier.


 

Coffee & Coconuts
Ceintuurbaan 282-284, 1072 LR Amsterdam

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Den ersten Morgen haben wir im wunderbaren Coffee & Coconuts gefrühstückt. Lasst euch eins sagen: Ich habe kaum ein Café mit coolerer Location gesehen. Das Ganze ist dreistöckig, aber offen. Es erinnert an eine alte Fabrik, und das ganze Ambiente ist einfach klasse. Ich war völlig begeistert, und als dann noch das leckere Essen kam, war ich völlig aus dem Häuschen. Eine absolute Empfehlung.


Hausboot Museum
Prinsengracht 296K, 1016 HW Amsterdam

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Schon immer wollte ich ins Hausboot Museum und ein Hausboot von innen sehen, habe es aber aus irgendwelchen Gründen nie auf die Reihe bekommen. Dieses Mal hat es geklappt und ich muss sagen: Es ist super interessant. Das Museum hat man zwar sehr schnell durch, dafür ist es recht teuer. Leider gab es mit dem Presseausweis auch keinen Rabatt. Trotzdem haben sich die paar Euro gelohnt, jetzt möchte ich noch viel mehr mal ein Hausboot besitzen, als vorher. Es ist nämlich unfassbar gemütlich.


Winkel 43

Weshalb wir ins Winkel 43 sind? Natürlich wegen dem sehr schmackhaften Apfelkuchen! Für den ist das kleine Café nämlich bekannt. Eine super Stärkung nach langen Fußmärschen durch die Grachten. Preis-Leistung stimmt hier auf alle Fälle und im Sommer lässt es sich sehr schön draußen sitzen.


 

Foodhallen
Bellamyplein 51, 1053 AT Amsterdam

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

Schicke Foodcourts gibt es mittlerweile in jeder größeren Stadt. Besonders schick sind aber die Foodhallen in Amsterdam. Dort gibt es von gesunden Wraps über Burger und Sushi alles, was das Herz begehrt. Allerdings ist es leider sehr voll. Zumindest am Wochenende. Und günstig ist es auch nicht gerade.


 

Übrigens sind wir ab Frankfurt mit Eurolines nach Amsterdam und zurück gefahren. Pro Person haben wir für beide Fahrten zusammen 30 Euro bezahlt, ein wahres Schnäppchen also und somit wesentlich günstiger als Flixbus. Wirklich im Vorraus haben wir auch nicht gebucht. Eurolines kann ich nur empfehlen, ich fahre seit Jahren mit den Fernbussen, und sie gab es schon vor den ganzen deutschen Unternehmen und dem Fernbus-Hype.

Sydney

IMG_4278psblog

IMG_4280psblog

IMG_4289psblog

IMG_4314psblog

IMG_4318psblog

IMG_4322psblog

IMG_4347psblog

IMG_4360psblog

IMG_4363psblog

IMG_4365psblog

IMG_4368psblog

IMG_4374psblog

IMG_4383psblog

IMG_4389psblog

IMG_4392psblog

IMG_4395pskk

IMG_4761psblog

IMG_4424psblog

IMG_4482psblog

IMG_4491psblog

IMG_4552psblog

IMG_4581pskk

IMG_4585pskk

IMG_4589psblog

IMG_4774psblog

IMG_4766psblog

Es ist schon krass, wie schnell die Zeit vergeht. Über eineinhalb Monate ist es jetzt her, dass wir unsere Reise nach Australien angetreten haben. Unser erstes Ziel auf dem Trip nach Down Under war natürlich, wie sollte es auch anders sein, Sydney.

Klar, mit nur knapp vier Wochen in Australien war ein knapper Zeitplan vorprogrammiert. Deshalb waren wir auch nur drei Tage in Sydney, einen davon in den Blue Mountains (dazu bald mehr). Das wirklich Wichtige haben wir aber in der kurzen Zeit abklappern können.

Australien stand nie auf meiner Liste

Nach 22 Stunden Flug sind wir morgens angekommen und natürlich erstmal in die Unterkunft gefahren (Wir waren in der Sydney Central YHA, das Doppelzimmer war okay, Jugendherberge halt; die Lage top). Und dann ging es auch schon los in die Stadt: Hyde Park, Botanic Garden, Opera House und die Harbour Bridge. Es ist schon merkwürdig, auf einmal in einer extrem entfernten Stadt zu stehen, bei der man nie gedacht hätte, dass man mal dort sein wird. Denn wenn ich ehrlich bin, ich wäre von mir aus nicht nach Australien. Südamerika, Indien und Neuseeland hätten mich viel mehr gereizt. Da das Ganze aber nicht von mir aus ging, sondern von meiner Mama, bin ich natürlich trotzdem mit. Und habe es keine Sekunde lang bereut.

Endlich am berühmten Bondi Beach

Schon der erste Tag war extrem schön, nach der kleinen Tour durch die Stadt sind wir kurzerhand noch zum berühmten Bondi Beach gefahren. Am besten kommt man dort mit dem Bus hin. Ich kann euch sagen: Es ist einfach wunderschön. Das Meer hat einen atemberaubenden Blauton, der Wellengang macht super viel Spaß. Und, dass es dort so extrem voll ist, können wir nicht bestätigen. Klar, in Australien ist jetzt Herbst. Aber bei 25 Grad hätten wir trotzdem mehr als nur eine Hand voll Leute im Wasser erwartet. Völlig platt sind wir abends nach dem Planschen einfach nur noch ins Bett gefallen.

Stadtführung durch Sydney

Am nächsten Morgen stand nach dem Frühstück eine Free Walking Tour auf dem Plan. Die gibt es in sehr vielen Städten. Man bezahlt am Ende einfach so viel, wie es einem wert ist, und oft sind die Guides jüngere Leute, die sich sehr gut mit der Stadt und ihrer Geschichte auskennen. Besonders beeindruckend war der Stop beim Stadtteil the Rocks, dem ältesten Viertel Sydneys.

Der absolut tollste Sonnenuntergang

Nach drei Stunden sind wir dann zum Entspannen zum Manly Beach gefahren; Bondi Beach hat uns persönlich allerdings besser gefallen. Was aber extrem toll war: Nach Manly fährt man mit der Fähre. Auf dem Rückweg hatten wir den wohl schönsten Sonnenuntergang, den ich je gesehen habe. Es war einfach unglaublich, wie rot der Himmel war. Und das Ganze noch mit der Harbour Bridge und dem Opera House im Hintergrund. Anschließend brauchten wir erstmal was zwischen die Kiemen. Dafür sind wir nach Chinatown gefahren, was ganz in der Nähe des Darling Harbour ist. Da gab es nämlich an dem Abend ein tolles Feuerwerk.

Zwei Tage reichen

Sydney ist wirklich eine wahnsinnig coole Stadt. Es ist alles sehr entspannt zu Fuß zu erreichen, außer die Strände. Dahin lohnt sich natürlich auch die Busfahrkarte. Ich muss aber wirklich sagen: zwei Tage haben mir völlig gereicht. Klar, wahrscheinlich gibt es noch viel viel mehr zum Entdecken. Wir haben im Schnelldurchlauf lediglich alle Touristenattraktionen abgelaufen. Aber die Zeit dort war ja nur eine kleine Kostprobe auf das Abenteuer, das noch vor uns lag.

Ich packe meinen Koffer

Bikini: Wolf & Whistle; Sonnenbrille: Ray Ban

Sonne, Strand und Abenteuer – der ein oder andere wird es auf Snapchat oder Instagram bereits mitbekommen haben: Ich fliege nach Australien! Am Mittwoch geht es los: in Sydney den Wallaby Way suchen, am Bondi Beach flanieren, im Outback Kängurus beobachten und unter dem Sternenhimmel übernachten, Melbourne unsicher machen und mit einem Hippie Bus die Great Ocean Road entlang fahren. Insgesamt sind wir vier Wochen unterwegs. Und natürlich stellt mich das wie immer vor etwas sehr Lästiges: Koffer packen. Jedes Mal schiebe ich es bis zur letzten Minute auf, irgendwie geht trotzdem immer alles gut. Mittlerweile bin ich ein richtiger Pack-Profi. Hier sind meine Tipps, damit du nicht noch zwei zusätzliche Koffer einchecken musst.


 

IMG_4226pskk

Die Koffergröße

Angefangen bei der Koffergröße: Am besten du nimmst nicht gleich den riesigen Monsterkoffer. Auch nicht, wenn du einen ganzen Monat verreist. Denn wählst du ein kleineres Modell, kommst du erst gar nicht in die Versuchung, viel zu viel einzupacken und denkst zwei Mal über das nach, was wirklich mit muss. So bist du gezwungen, alles “für alle Fälle” einfach daheim zu lassen. Mein Koffer und mein Backpack-Rucksack haben beide je um die 80 Liter. Natürlich kommt bei mir nur einer davon mit nach Australien. Denn es gibt auch nichts Ätzenderes, als bei einer Rundreise ständig ewig viel Gepäck zu schleppen.

Weniger ist mehr

Nein, du brauchst keine zehn Shirts. Drei reichen völlig aus. Auch brauchst du keine fünf Paar Schuhe. Die nehmen nur Platz weg. Ein oder zwei bequeme Paare sind genug. Und Unterwäsche für vier Wochen füllen auch nur unnötigerweise deinen Koffer. Vor allem was das angeht sollte Waschen im Urlaub kein Fremdwort sein. Rei in der Tube ist bei mir Pflicht. So sparst du einiges an Gepäck. Auch bei Schminke solltest du verzichten. Du wirst im Urlaub Besseres zu tun haben, als deine drei neuen Lippenstifte zu testen.

Outfits planen

Das Beste ist es, vorher sämtliche Outfits durchzuplanen und vor allem auch Sachen mitzunehmen, die du gut miteinander kombinieren kannst. Verreise ich eine Woche, dann nehme ich um die vier verschiedenen Outfits mit plus etwas, was ich im Nachtleben tragen kann. Für die vier Wochen werde ich circa sieben Outfits mitnehmen. Und eben auch etwas zum Ausgehen. Das reicht völlig. Die meisten Klamotten kannst du sowieso viel häufiger tragen, als du es daheim dank Waschmaschine musst. Vor allem bei Jeans kannst du auf den regelmäßigen Waschgang verzichten.

Hast du noch einen ultimativen Packtipp für mich? Immer her damit!


Übrigens werde ich ganz viel von meiner Australien-Reise snappen. Also folg mir doch (@malinasternberg).

snapcode2

Dresden

IMG_2974psblog IMG_2960pskk IMG_2906pskk IMG_2902pskk IMG_2986pskk IMG_2976psblog IMG_2965pskkIMG_2896pskk IMG_2931pskk IMG_2818pskk IMG_2930pskk IMG_2938pskk IMG_2948pskk IMG_2913pskk

Eigentlich ist es schon ewig her, dass wir in Dresden waren. Genau genommen haben wir dort zu zweit ein paar Tage vor Weihnachten verbracht. Dennoch wollte ich euch die Fotos nicht vorenthalten, denn es war ein wirklich super schöner Aufenthalt. Leider kann ich mich nicht mehr hundertprozentig an alles erinnern, was wir gemacht haben. Hier dennoch ein paar (wenige) Tipps. Und: Dresden ist wirklich wunderschön. Man fühlt sich permanent so, als ob man gerade eine Filmkulisse besucht, denn alle Häuser sind bekanntlich recht neu restauriert.

 

Unterkunft

Wir waren im Holiday Inn am Zwinger, was ich jedem nur empfehlen kann. Das Zimmer war auf jeden Fall groß genug und sehr modern. Auch das Bad war top. In zehn Minuten zu Fuß ist man von hier aus in der unmittelbaren Innenstadt, und der Zwinger ist, wie der Name des Hotels schon sagt, auch direkt um die Ecke. Zum Frühstück kann ich leider nichts sagen, denn wir haben immer außerhalb gefrühstückt.

Frühstück

Wer in Dresden nach gutem Frühstück sucht, der wird beim Café Rauschenbach fündig. Von Guacamole bis zu super leckerem Pflaumenkompott gibt es hier alles, was das Herz eines ausgiebigen Frühstückliebhabers begehrt.

Burger

Da wir beide riesige Burgerliebhaber sind, musste natürlich auch in Dresden der ein oder andere getestet werden. Den ersten des Trips gab es für uns bei der Burgerei in der Nähe der Frauenkirche. Der war sehr lecker, und ich war vor allem von der Inneneinrichtung des Restaurants angetan. Außerdem waren wir für ein sehr verspätetes Frühstück bei Hans im Glück. Klar, das ist nichts Besonderes mehr, denn die Kette gibt es mittlerweile in vielen Städten. Und trotzdem hat es sich für uns sehr gelohnt, denn von dort aus hat man eine tolle Aussicht über den Striezelmarkt. Wer also in der Vorweihnachtszeit nach Dresden fährt, sollte sich dort unbedingt einen Burger gönnen.

Aussicht

Die Aussicht von der Frauenkirche ist sicherlich toll, wir haben es aber aus unerfindlichen Gründen nicht geschafft, die Spitze zu erklimmen. Stattdessen waren wir im Stadtteil Loschwitz und sind mit der historischen Standseilbahn für ein paar wenige Euro zu einer tollen Aussichtsplattform gefahren.

Kino

Für alle, die gern ins Kino gehen, gibt es in Dresden das Rundkino. Und wie der Name schon sagt: Die Leinwand ist gebogen, was dem Film eine recht interessante Optik verleiht. Wir haben damals in einem ziemlich winzigen aber kuschligen Saal den letzten Teil der Tribute von Panem gesehen.

Bar

In der Dresdner Neustadt wimmelt es nur so von Bars und Cafés. Wir haben es aber nur ins Wohnzimmer geschafft und waren begeistert. Überall stehen barocke Sofas und Sessel, und das ganze Ambiente ist wirklich toll. Allerdings könnten die Bedienungen etwas schneller sein …

Wer war von euch schon mal in Dresden? Vielleicht habt ihr ja Tipps, falls es uns nochmal in die Stadt verschlägt?

Stockholm

IMG_3102pskk IMG_3070pskk IMG_3096pskk IMG_3068pskk IMG_3098pskk IMG_3066pskk IMG_3093pskk IMG_3105pskk IMG_3389pskk IMG_3255pskk IMG_3252pskk IMG_3240pskk IMG_3246pskk IMG_3243pskk IMG_3173pskk IMG_3172pskk IMG_3231pskk IMG_3226pskk IMG_3218pskk IMG_3187pskk IMG_3166pskk IMG_3203pskk IMG_3212pskk IMG_3208pskk IMG_3287pskk IMG_3257pskk

Mit ganzen neun Leuten waren wir über Silvester in Stockholm und ich bin absolut verliebt. Die Stadt ist so ruhig und entspannt, man fühlt sich einfach wohl. Mal von den unfreundlichen Bedienungen abgesehen.

Hier sind meine Tipps zur schwedischen Hauptstadt:

 

Essen gehen

Alles ist in Stockholm sehr sehr teuer. Das gilt auch für Essen. Deshalb speist du am besten zu Mittag, denn um die Uhrzeit gibt es für schwedische Verhältnisse sehr günstige Angebote. Ein komplettes Menü inklusive Getränk bekommst du für circa zehn Euro. Abends zahlst du schon mal das Doppelte.

Übernachten

Wir haben im Motel L genächtigt. Das Hotel ist sehr zu empfehlen, die Zimmer haben genau die richtige Größe für einen Citytrip und alles ist sehr modern. Außerdem ist die Straßenbahnstation direkt vor der Tür.

Cocktails im Eisglas

Wir waren in der Stockholmer Ice Bar. Dort sind es minus sieben Grad; jeder bekommt am Eingang ein dickes Cape und Handschuhe, damit niemand erfriert. Das kann bei den Temperaturen schließlich schnell passieren, vor allem wenn du dann noch einen Cocktail im Glas aus Eis schlürfst. Aus Eis ist aber nicht nur das Glas, sondern auch die Theke, alle Sitzgelegenheiten und schöne verzierte Wände. Mein Tipp: Der Cocktail mit Apfelsaft, Zimtsirup und Vodka Vanille schmeckt besonders gut.

Schlittschuhlaufen

Für besonders Mutige gibt es direkt an der Haltestelle Kungsträdgården eine Eisbahn unter freiem Himmel. Das Ausleihen der Schlittschuhe kostet ein paar Euro und es macht irre Spaß. Im Winter auf jeden Fall ein Must.

Die beste Aussicht

Im Stadtteil Södermalm ist der Monteliusvägen, der einen einzigartigen Blick über Stockholm bietet.

Rote Holzhäuser und Rentiere

Nicht auslassen darfst du Skansen. Der Freilichtpark hat nicht nur traditionelle schwedische Gebäude, die aus vielen Teilen Schwedens nach Stockholm umgepflanzt wurden, sondern auch Elche und Rentiere. In viele der ausgestellten Häuser kannst du übrigens rein und der ganze Park vermittelt das Gefühl, dass Michel aus Lönneberga gleich aus seinem Tischlerschuppen gesprungen kommt.

Shoppen im alten Kino

Der absolute Wahnsinn ist das Urban Outfitters, denn das ist in einem alten Kino inklusive prunkvollem Kronleuchter, einer toll verzierten Decke und einer Miniaturvilla, die als Umkleide dient.

Feiern gehen

Bei vielen Clubs in Stockholm kannst du dich über deren Internet- oder Facebookseite auf die Gästeliste setzen lassen. Das spart natürlich schon mal ordentlich Geld. Dafür sind die Getränke umso teurer. Wasser gibt es aber in vielen Bars, Clubs oder Restaurants kostenlos. Silvester haben wir im Club Debaser auf einer 90er-Party verbracht. Der Laden ist aber relativ heruntergekommen. Clubb Göta, der drei Räume hat, hat uns wesentlich besser gefallen und ist zu empfehlen.

Das echte Kriegschiff

Museum klingt erstmal langweilig, aber das ist das Vasa-Museum auf keinen Fall. Dort ist das Vasa-Kriegsschiff aus dem 17. Jahrhundert ausgestellt. Was so besonders daran ist? Nach einem Kilometer Jungfernfahrt ist es gesunken und wurde vor einigen Jahren sehr aufwendig geborgen und konserviert.

Niemals ohne Ticket

Eins solltest du in Stockholm niemals tun: Schwarzfahren. Denn sobald du eine Bahn betrittst, wirst du auch schon kontrolliert. Wir hatten für umgerechnet circa 30 Euro ein Wochenticket. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind also im Vergleich zum Rest relativ günstig, und das Geld hast du auf alle Fälle nachher wieder raus, denn du wirst viel Bahn und Bus fahren.

A Guide to Bremen

blogbremen3blogbremen2

Mich hat es dieses Jahr einige Male nach Bremen verschlagen. Eigentlich dachte ich immer, dass die Stadt eher hässlich sei und hatte keinerlei Erwartungen. Dann wurde ich aber absolut überrascht und habe mich schon ein wenig verliebt. Alleine die wunderschönen Reihenhäuser mit Wintergarten, das Viertel, die Schlachte, das Rathaus und das Schnoorviertel machen Bremen wahnsinnig charmant und es hat mir jedes Mal aufs Neue dort gefallen. Und für jeden, der auch dorthin möchte, habe ich hier ein paar Tipps rausgesucht:

 

Mexcal

Durch meinen Aufenthalt in Texas habe ich meine Liebe zu mexikanischem Essen entdeckt, allerdings gibt es in Fulda keinen Mexikaner. Das Mexcal in Bremen kann ich jedem ans Herz legen. Vor allem die Fajitas sind extrem lecker.

Piano

Für mich gibt es keine bessere Mahlzeit als Frühstück. Für alle Spätaufstehen gibt’s beim Piano bis nachmittags sämtliche super leckeren Frühstücke. Vor allem das für zwei ist gigantisch und kaum zu schaffen. Am Wochenende ist es dort allerdings sehr voll, sodass man fast immer warten muss. Es lohnt sich aber.

El Mundo

In der Überseestadt ist besonders das El Mundo sehr beliebt und es ist schwer, dort einen Platz zu ergattern. Von innen ist es dort super stylisch und das Essen ist noch besser. Eine absolute Empfehlung.

Rosali

Noch mehr mexikanische Köstlichkeiten gibt’s im Viertel bei Rosali. Allerdings ist das hier kein Restaurant, sondern eher was für Zwischendurch und zum Mitnehmen. Trotzdem sehr sehr lecker. Vor allem die Quesadillas mit Guacamole sind ein Traum.

Wohnzimmer

Für einen gemütlichen Kaffee ist das Wohnzimmer genau die richtige Adresse. Das schnuckelige Café im Viertel ist voll mit alten Sofas und man fühlt sich dort, wie der Titel schon preisgibt, wie daheim.

Enchilada

Super leckere und auch ausgefallene Cocktails gibt es bei der Enchilada in der Schlachte. Vor allem an der Bar sitzt es sich besonders gut, denn die ist wirklich stylisch. Essen gibt es dort auch, allerdings waren wir bisher immer nur am späteren Abend dort.

Hegarty’s

Eine weitere Adresse im Viertel ist der Irish Pub Hegarty’s. Die Einrichtung ist absolut urig und dort gibt es gute Musik auf die Ohren. Für jeden, der gern Bier trinkt, ein Muss.