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43einhalb x Nike Cortez

Nike Cortez 43einhalb

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Mein Regal hat sich über die letzten zwei Jahre immer mehr und mehr mit Sneakern gefüllt – Nun durfte ein schwarzer Cortez einziehen. Zusammen mit 43einhalb und Nike zeige ich euch heute meinen „Look of Cortez“.

Pulli, Hemd: H&M; Jeans: Cheap Monday; Strümpfe: Asos; Schuhe: Nike; Tasche: Proenza Schouler

Schwarze Sneaker gehen einfach immer. Das Cortez-Modell von Nike, das es seit 1972 gibt, ist ein klassischer Schuh, ursprünglich war er als Laufschuh in den USA sehr beliebt. Ich habe ihn mit ebenfalls klassischen Elementen wie einem Strickpulli, einem Hemd und meiner PS11 kombiniert. Mit den Netzstrümpfen habe ich mich dann auch mal an den aktuellen Trend gewagt, der mir persönlich sehr gut gefällt, ich ihn aber selbst noch nicht ausprobiert habe.

Hallo, 2017

Ja, es kommt reichlich spät, 2017 ist nun schon fast einen Monat alt. Trotzdem möchte ich euch noch mein Outfit von Silvester zeigen und erzählen, was ich mir für dieses Jahr so vorgenommen habe.

Kleid: Urban Outfitters, Jacke: New Yorker, Schuhe: Puma

Wow, was für ein Jahr. 2016 ging wie im Flug vorbei, ich habe viel ausprobiert, die ein oder andere Stadt erkundet, war einen Monat in Australien, habe unfassbar viele interessante Persönlichkeiten getroffen und neue Freundschaften geschlossen, beim Perfekten Dinner von Vox gekocht, zwei Miezekätzchen adoptiert und bin in meine erste eigene Wohnung gezogen. Wirklich verrückt, was so alles 2016 passiert ist, manches kommt mir immer noch etwas surreal vor. Trotzdem gibt es einiges, das ich nicht gemacht habe, das ich mir nun fürs neue Jahr vornehme.

Ich möchte…

…natürlich weiter die Welt entdecken. Bisher ist nichts geplant, auf meiner fiktiven Liste steht eigentlich nur ein Kurztripp nach Amsterdam – so wie eben jedes Jahr. Ansonsten würde ich gern mal wieder nach London, da war ich ewig nicht. Norwegen und Island sind ebenfalls zwei Länder, die ich unbedingt erkunden möchte. Ob das dieses Jahr klappt, das kann ich jetzt natürlich noch nicht sagen.

…mehr Tattoos. Am liebsten hätte ich meinen ganzen Körper voll, Ideen habe ich genug. Der Anfang wird am 10. Februar gemacht, da muss mein Oberschenkel herhalten.

…mich wieder mehr um den Blog kümmern. Das habe ich in den letzten Wochen etwas schleifen lassen.

…weiterhin das machen, was mir gefällt – ohne mich von anderen beeinflussen zu lassen oder darauf zu hören, was andere über einen sagen. Fulda ist nämlich ziemlich klein, da wird gern mal getratscht. Und an den meisten Sachen ist eben absolut nichts wahr, sie basieren lediglich auf Lügen. Deshalb: Einfach nicht auf das hören, was andere sagen oder von dir erwarten, es macht dich nur unglücklich.

…mal wieder auf ein Festival. Das Hurricane, auf dem ich zuletzt war, ist nun schon fast zwei Jahre her. Viel zu lange, meine pinken Gummistiefel möchten mal wieder getragen werden.

…meinen Führerschein machen. Da bin ich nämlich seit dem Sommer dran, mittlerweile sind die Sonderfahrten angesagt.

…mich entscheiden, ob ich nun studieren gehe oder nicht. Das ist natürlich nicht so einfach, ich habe um ehrlich zu sein momentan keine Ahnung, was ich so vom Leben will. In wenigen Tagen ist mein Volontariat zu Ende, ab Februar bin ich Redakteurin. Das ist auch erstmal der Plan, aber danach muss es schließlich irgendwie weitergehen.

…mit der Capsule Wardrobe weitermachen. Darüber hatte ich bereits hier geschrieben. Allerdings muss ein neues Konzept her. Das alte funktioniert für mich nicht so ganz.

…Das Leben genießen und alle Möglichkeiten mitnehmen, die sich einem bieten. Sei es ein Spontanausflug nach Berlin oder nur irgendeine Party. Auf der Couch gammeln kann man nämlich immer noch als Rentner.

Meine Erfahrung mit Mister Spex

Mister Spex Brille Erfahrung

Zwar ist es wirklich doof, wenn man ziemlich kurzsichtig ist, auf der anderen Seite bin ich auch gern Brillenträgerin. Denn ich muss nicht wie ein Depp Nerdbrillen mit Fensterglas tragen, ich brauche die wirklich. Heute gibt es neben dem Optiker auch noch die Möglichkeit, sich ein neues Nasenfahrrad im Internet zu bestellen. Für eine hübsche Zweitbrille habe ich Mister Spex getestet.

Mister Spex Brille Erfahrung

Drei Klicks, etwas Rumstöbern und zwei Tage später sind sie schon zur Anprobe im Briefkasten – ja, das geht, und zwar bei Mister Spex. Eigentlich war ich auch immer skeptisch: Im Internet Brillen bestellen? Ist das nicht beim Optiker viel einfacher? Das muss ich nun verneinen, denn es war extrem leicht eine neue Brille dort finden. Und die Auswahl – über 3000 Markenbrillen – kann kein Optiker schlagen.

Da ich recht gut weiß, was mir gefällt und auch steht, habe ich meine Auswahl erstmal ausschließlich nach runden Brillen gefiltert. Zwar hatte ich früher stets eckige, eine Cateye war auch mal dabei. Seitdem ich aber meine Brille von Oliver Peoples habe, bin ich mir ziemlich sicher, dass mir runde Brillen am besten stehen. Mit der Form kann eigentlich meiner Meinung nach keiner etwas falsch machen. Egal, ob das Gesicht rund, eckig oder oval ist.

Mister Spex Brille Erfahrung

Nach ein bisschen stöbern sind dann also diese vier Modelle in meinen Einkaufskorb gewandert. Man kann die Brillen auch quasi online mit einem Foto anprobieren, ich habe das allerdings nicht gemacht. Kaufen lässt sich bequem auf Rechnung, allerdings nur bis zu einem bestimmten Wert, deshalb habe ich die Hälfte der Brillen auf meine Mama bestellt.

Zwei Tage später waren die zwei Päckchen dann schon da, das ging wirklich außerordentlich fix. Eigentlich fand ich von allen die runde von Paul Smith am besten, die hat mir allerdings gar nicht gestanden. Auch die gefleckte Persol war nicht mein Fall. Beides wirklich tolle Brillen, allerdings nicht an mir. Ja, und dann kam die Qual der Wahl. Denn ich konnte mich partout nicht zwischen dem anderen Modell von Persol und der Giorgio Armani entscheiden. Auch meine Familie und Freunde haben alle etwas anderes gesagt, ich fand beide wirklich gut.

Mister Spex Brille Erfahrung

Letztendlich habe ich mich aber für die Persol entschieden, da sie einfach besonderer ist, als das goldene Modell. Sollte ich mir aber jemals noch eine dritte Brille zulegen, werde ich definitiv zu der Giorgio Armani greifen. Ganze zehn Tage hat man Zeit, sich zu entscheiden und anzuprobieren, dann müssen die Brillen wieder zurück zu Mister Spex geschickt werden. Das geht ganz einfach per Retoureschein. Vorher muss man aber natürlich noch einen Bogen zu der Brille ausfüllen, die man behalten möchte. Da ich erst vor einem halben Jahr einen Sehtest gemacht habe, bin ich nicht extra nochmal zum Optiker, um meine Augen messen zu lassen. Bei wem das natürlich noch länger her ist, ist das definitiv zu empfehlen.

Eine Sache hat dann aber immer noch gefehlt: Mister Spex braucht ein Frontalfoto, um die Pupillendistanz zu bestimmen. Ist das alles erledigt, dauert es ein paar Tage, ich glaube meine Brille war nach circa zehn Tagen wieder bei mir im Briefkasten. Alles in allem eine sehr unkomplizierte Abwicklung und nur zu empfehlen. Denn ich musste kein einziges Mal zum Optiker rennen, alles war quasi mit einem Mausklick erledigt. Wie oft ich nun meine neue Zweitbrille trage? Tatsächlich jeden Tag, seitdem ich sie habe liegt meine andere in meiner Kommode. Ich bin wirklich super zufrieden.

Mister Spex Brille Erfahrung


Worauf ich beim Brillenkauf achte:

  1. Ganz wichtig finde ich es, dass die Brille unterhalb der Augenbrauen aufhört. Ich sehe immer wieder Mädels und Jungs, bei denen die Brille noch über die Brauen geht, das sieht einfach komisch aus.
  2. Glas oder Plastik? Eigentlich bin ich ein Verfechter von Glasgläsern. Meine erste Brille hatte Plastik – wegen dem Schulsport – und ist recht schnell verkratzt. Allerdings bin ich mit ihr auch alles andere als vorsichtig umgegangen. Glas ist zwar schwerer, ich mag es aber trotzdem lieber. Meine neue Persol-Brille hat dennoch Gläser aus Plastik, denn das sind die Standardgläser, die bei Mister Spex beim Gestell ohne Aufpreis dabei sind. Und eins muss ich ihnen lassen: Sie sind so schön leicht. Mal schauen, ob die auch schnell verkratzen…
  3. Meine allererste Brille war damals nicht verspiegelt, das würde ich nicht nochmal machen. Auf sämtlichen Fotos konnte man meine Augen nicht sehen.
  4. Ich versuche klassische Modelle zu kaufen. Und nicht eins, weil es gerade total im Trend liegt. Denn eine Brille tauscht man schließlich nicht jedes Jahr aus. Zumindest ich nicht. Klar, mein neues Modell fällt da etwas raus, aber ich habe ja immer noch eine zeitlose Brille.

 

*in freundlicher Zusammenarbeit mit Mister Spex

Die perfekte Jeans

Die perfekte Jeans

Die perfekte Jeans Die perfekte Jeans Die perfekte Jeans Die perfekte Jeans Die perfekte Jeans

Die perfekte Jeans, ein weißes Shirt, das schwarze Kleine – einige Basics gehören einfach in jeden Kleiderschrank. Und das vor allem, wenn man sich an der Capsule Wardrobe versucht. Genau dafür war ich bis vor Kurzem noch auf der verzweifelten Suche nach der perfekten Jeans. Jetzt habe ich sie endlich gefunden.


 

Bluse: Cos; Jeans: Levis; Tasche: Proenza Schouler; Schuhe: Dr. Martens; Ohrringe: & Other Stories


 

Hochgeschnitten, eng sitzend – das auch an meinen recht schmalen Knöcheln – und lang genug soll sie sein. Außerdem darf sie nicht schnell ausleihern. Das alles sind Attribute, die eine für mich perfekte Jeans haben sollte, und das ist gar nicht so einfach.

Hosen sind mir immer zu kurz

Ich bin kein Zwerg, die meisten Jeans sind mir zu kurz. Klar, einfach etwas hochkrempeln löst das Problem meistens, aber im Winter hätte ich dann doch gern eine Hose, die bis zu meinen Füßen geht. Auch mit einer 34 in Beinlänge ist es meistens nicht getan. Die gibt es ohnehin meistens nicht in der Größe, die ich obenrum trage.

Dann sind da – wie bereits erwähnt – noch meine Knöchel. Die sind im Vergleich zum Rest meines Körpers so schmal, dass ich aussehe, als ob ich jeden Moment umknicken könnte. Jahrelang musste meine Oma jede meiner Jeans unten enger nähen, damit sie auch wirklich skinny ist und unten nicht schlabbert. The struggle is real.

Hallo, Levis Mile High

Das Problem kennt aber wohl jeder. Zwar sitzen die Hosen bei H&M ganz gut, allerdings leiern die meisten günstigeren Jeans nach einmal tragen furchtbar aus. Deshalb habe ich mir bei Crämer & Co, ein hübscher Onlinestore mit einer kleinen aber sehr feinen Auswahl, die Levis Mile High bestellt. Zugegeben: Ich hatte definitiv nicht daran gedacht, dass diese Jeans wirklich die für mich absolut perfekte seien sollte.

Aber ich wurde eines Besseren belehrt, sie ist definitiv „die perfekte Jeans“. Wer mir auf Instagram folgt und meine Stories anschaut, der hat vielleicht gesehen, wie ich aus dem Häuschen war, dass die Jeans so unfassbar gut sitzt. Denn: Sie ist lang genug, eng genug, hochgeschnitten und ist nach einer Woche permanentem Tragen noch absolut nicht ausgeleiert. Der Punkt ist nun also in meiner Garderobe abgehakt.

Von welchem Klamottenteil sucht ihr denn seit Ewigkeiten nach dem perfekten Teil?


 

*in freundlicher Kooperation mit Crämer & Co

Liebe Fashionblogger, liebe Masha…

Konsum, Konsum, Konsum – das scheint das Einzige zu sein, das in der heutigen Bloggerwelt noch zählt. Schneller, teurer, besser muss es sein. Und das, ohne das Konsumverhalten zu überdenken oder einen Gedanken daran zu verschwenden, was die Kaufgeilheit unserer Gesellschaft – die von euch lieben Fashionbloggern nur angekurbelt wird – überhaupt für die Welt und Umwelt bedeutet. Masha hat genau das Thema angesprochen, doch sie sieht sich in einer Zwickmühle in einer Realität, in der wir 0815-Leser alle nicht leben.

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Wozu Erwachsen sein?

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Ich habe einen Job, zahle meine Miete selbst, habe schon eine Steuererklärung gemacht und besitze sogar eine Waschmaschine. Klingt erstmal recht erwachsen. Dabei will ich genau das noch nicht sein, und ich muss mit (fast) 23 auch gar nicht fest im Leben stehen.

Pulli: Acne Studios, Rock: Monki, Tasche: Proenza Schouler, Schuhe: Dr. Martens

Etwas das bei meiner Folge „Das perfekte Dinner“ nicht ausgestrahlt wurde ist folgende Frage, die mir gestellt wurde: Du stehst schon ziemlich fest im Leben oder? Darüber musste ich erstmal kurz nachdenken. Was bedeutet das überhaupt? Woran will jemand festmachen, ob ich fest im Leben stehe? Nur daran, dass ich 40 Stunden in der Woche arbeite, weiß, dass ich mal „irgendwas mit Medien“ machen möchte, einen Haushalt führe und weiß, wie ich meine Waschmaschine bediene?

Was ist mit all den langen Nächten?

Ich weiß vielleicht, was ich so ungefähr möchte, aber deshalb bin ich doch noch längst nicht erwachsen oder stehe fest im Leben. Wenn ich mir anschaue, dass fast alle meiner damaligen amerikanischen Klassenkameraden während meinem High School-Jahr bereits Kinder haben, dann läuft es mir den Rücken runter. Die müssen doch alle wahnsinnig viel im Leben verpasst haben? Was ist mit all den langen Nächten, den Mädelsabenden mit billigem Wein und dem Studium? Ist es nicht grausam, mit Anfang 20 schon so erwachsen sein zu wollen oder eben zu müssen?

Da bin ich lieber kindisch

Meiner Meinung nach ist es das. Wir sind doch alle noch jung, haben noch so viel vor uns. Das Leben hat viel zu viel zu bieten, und wenn ich ausgelassen tanzen gehen möchte, dann mache ich das. Wenn ich spontan auf Weltreise gehen möchte, dann mache ich das. Wenn ich das ganze Wochenende verschlafen möchte, dann mache ich das. Und wenn ich unbedingt die neue Staffel „H2O-Plötzlich Meerjungfrau“ schauen möchte, dann werde ich auch das tun. Denn ich möchte noch nicht wahnsinnig erwachsen sein. Es gibt noch so viel zu tun und zu erleben, bevor ich vielleicht irgendwann mal wirklich erwachsen bin und fest im Leben stehe, falls ich das jemals tun werde. Und alle, die in meinem Alter schon meinen, genau das zu müssen, tun mir wirklich leid. Denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das Spaß macht. Da bin ich lieber kindisch und schmeiße zu meinem 23. Geburtstag eine Harry Potter-Party.

 

Der Struggle mit den Strickpullis

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Endlich: Der Herbst ist da, es wird kühler und kuschliger. Zeit also, den Kleiderschrank umzukrämpeln. Momentan feile ich noch an meiner Capsule Wardrobe für die nächsten Monate. Ein Problem war aber auf der bisherigen Suche nach geeigneten Teilen definitiv: Wo finde ich schöne Strickpullis ohne Synthetik?

Pulli: Hallhuber, Jeans: Levis, Mantel: Zara, Tasche: Proenza Schouler, Schuhe: Puma, Uhr: Daniel Wellington

Schon vor langer Zeit habe ich beschlossen: In meinen Kleiderschrank kommen so gut es geht kein Polyester, Acryl und Konsorten mehr rein. Sie halten nicht warm, und die Wärme, die sie verbreiten, finde ich unangenehm. Außerdem schwitzt man in synthetischen Fasern viel schneller. Nein danke. Viel lieber trage ich Baumwolle, Wolle oder Viscose (Gut, genau genommen ist das keine Naturfaser, trägt sich aber trotzdem sehr schön).

Plötzlich ist alles aus Synthetik

Mit Einzug von Cos, & Other Stories und ähnlichen Läden in Deutschland war es auch leichter an nicht völlig überteuerte Strickpullis ohne Kunstfasern zu kommen. Selbst Monki hatte sehr viel, das aus Baumwolle war oder sogar einen Anteil Wolle hatte. Ich musste allerdings leider feststellen: In den letzten wenigen Jahren hat sich das rasant geändert.

Egal in welchen Laden – der meinen Preisvorstellungen entspricht – ich gehe: Eigentlich hat jeder Pulli irgendeine synthetische Faser mit drin. Sei es bei H&M, die bis vor wenigen Saisons noch viel Baumwollstrick führten oder & Other Stories. Eine große Enttäuschung. Auch bei vielen der hochpreisigeren Läden sieht es so aus.

Niemand achtet auf die Materialien, die er kauft

Tagelang war ich online und offline auf der Suche, durch Zufall bin ich dann auf diesen Strickpulli von Hallhuber gestoßen, der zwar aus reiner Wolle besteht, dafür aber auch einen stolzen Preis hatte. Einen weiteren habe ich bei Selected Femme gefunden. Eine wahre Seltenheit, denn ich habe das Gefühl, dass das Bewusstsein was das Shoppingverhalten angeht zwar bei vielen größer geworden ist, aber irgendwie keiner darauf achtet, welche Materialien er kauft. Wenn ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis erzähle, dass ich keine Synthetik tragen möchte, dann werde ich immer nur mit großen Augen angeschaut.

Hoffentlich entwickelt es sich wieder in eine andere Richtung

Ich hoffe sehr, dass diese Entwicklung wieder in eine andere Richtung geht, und auch die wirklich bezahlbaren Läden wieder Strickpullis aus Baumwolle und Wolle führen. Naja, mir kann es für die kommende kalte Jahreszeit erstmal egal sein: Ich habe zwei hübsche Exemplare gefunden, mehr möchte ich in meiner Capsule Wardrobe ohnehin nicht haben. Dazu aber bald mehr.

(Und ja, mir ist klar, dass Baumwolle und Wolle alles andere als fair sind. Momentan arbeite ich allerdings erstmal daran, mein Kaufverhalten radikal zu verändern, schaue mich aber auch bereits nach fairen Labels um. Aber alles Schritt für Schritt…)

Neun Fakten, eine Lüge

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Durch die Ausstrahlung von „Das perfekte Dinner“ sind, zumindest sagen mir das meine Klickzahlen, ein paar neue Leser hinzugekommen. Damit ihr mich ein wenig besser kennenlernt, sind hier neun Fakten über mich und eine Lüge. Doch was von den zehn Sachen stimmt nicht?


 

Jacke: Desigual, Shirt: Selected Femme, Jeans: Levis, Schuhe: Acne Studios

Bevor es losgeht noch kurz etwas zum Outfit: Nie hätte ich um ehrlich zu sein gedacht, dass ich mal ein Teil von Desigual tragen werde. Ich habe die Marke immer mit meiner Spanischlehrerin aus der Oberstufe assoziiert, und ich trage einfach nicht so gern bunt und auch noch extrem gemustert. Ich muss aber sagen: Es sind durchaus hübsche Sachen dabei! Diese Jeansjacke ist aus der Kollektion Exotic Jeans, und ich finde sie wirklich cool. Ich liebe bestickte Jacken und wollte gern eine Alternative zu meiner Bomberjacke von Zara. Die Jacke von Desigual hat wirklich tolle, teils versteckte Details. Besonders schön finde ich übrigens die Biene, auch die Aufschrift am Rücken passt zu mir wie die Faust aufs Auge.


 

9 Fakten, eine Lüge

  1. Als kleines Kind wurde ich mal von einem kleinen Hund in den Hals gebissen. Vielleicht mag ich Hunde deshalb nicht so gern.
  2. Ich esse Bananen nur, wenn sie noch ein wenig grün sind.
  3. Meine Mama ist Biologin, Biologie war aber trotzdem in den Q-Phasen mein schlechtestes Fach, sogar schlechter als Mathe. Und das mag etwas heißen. Ich konnte mir partout nicht vorstellen, wie so eine DNA irgendwo im Körper rumschwimmt.
  4. Als Kind hatte ich bei meiner Oma ein eigenes Spielzimmer mit ganz vielen Puppen, einem Ivar-Regal, in dem ich meine gigantische Puppenstube hatte, und auch meine Playmobil Wikinger fanden hier ihren Platz. Übrigens hatte das Zimmer auch eine tolle Tapete mit Hänsel & Gretel.
  5. In der neunten Klasse habe ich die Schule gewechselt, was die beste Entscheidung meines Lebens war. Die Schule auf der ich war, hält sich zwar für ein totales Elitegymnasium, hat aber um ehrlich zu sein unfassbar inkompetente Lehrer, und macht seinen Schülern regelrecht Angst vorm Abi. Jeder der dort 13 Jahre verbracht hat tut mir wirklich leid, das hat dort nun wirklich nichts mit Elite zu tun.
  6. Drei Dinge, die ich gar nicht mag: Kidney-Bohnen, Erbsen und rohen Schinken. Vor allem mit dem Schinken kann man mich jagen.
  7. Ursprünglich wollte ich gern in Schottland studieren, was allerdings nicht geklappt hat. Naja, mal sehen, wohin es mich nach meinem Volo treibt.
  8. „Das perfekte Dinner“ war nicht mein erster Fernsehauftritt. Ich war mit acht beim Tigerenten Club.
  9. Meine erstes Cola-Bier habe ich mit 13 getrunken, und es hat nicht wirklich geschmeckt.
  10. Ich bin mit 1,73m die Zweitkleinste in meiner Familie, nur meine Mama ist einen Zentimeter kleiner. Ansonsten sind alle viel größer, sogar meine Oma überragt mich.

Und, was davon stimmt nicht?

(Die Idee habe ich übrigens bei Lina Mallon abgeschaut, aber ich finde sie einfach so lustig.)

Die Bequemlichkeit im Kleiderschrank

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Shirt: Selected Femme, Jacke: Zara, Jeans: H&M, Schuhe: Reebok

Shirt: Selected Femme, Jacke: Zara, Jeans: H&M, Schuhe: Reebok

Was einen für mich perfekten Look ausmacht? Ganz einfach: Er ist bequem, und ich muss mich den ganzen Tag darin wohlfühlen können. Früher war das anders. Aber irgendwie bin ich ziemlich bequem geworden, was meine Klamotten angeht.

Noch vor wenigen Jahren war mein Schrank voll mit Mädchenkleidern. Dass einige davon ziemlich kratzig oder beim Sitzen einfach völlig unpraktisch waren, war mir damals noch egal. Hauptsache es sah gut aus. Jetzt weiß ich aber: Es geht auch schön und bequem. Deshalb hat sich der Inhalt meines Kleiderschranks auch um 180 Grad gedreht.

Bequem und bürotauglich inklusive Couch-Qualitäten

Mittlerweile liebe ich Jeans, aber sie dürfen natürlich nicht zu eng sein. Dieses Paar von H&M sitzt perfekt, und sie zwickt nirgends. Auch das Shirt ist ebenfalls sehr einfach, allerdings scheint kein BH durch, nicht mal einen schwarzen würde man darunter erahnen können. Das ist einfach praktisch bei der morgendlichen Klamottenwahl.

Dazu kombiniert noch eine schicke Jacke und schicke Sneakers: Fertig ist der bequeme Look, der trotzdem nicht nach Pyajama aussieht, für mich aber Couch-Qualitäten hat, und dazu noch bürotauglich ist. Es kann doch so einfach sein einigermaßen stylisch auszusehen. Da brauche ich definitiv keine Heels für, oder einen winzigen Fummel aus Polyester, der bei jedem Schritt verrutscht.

43einhalb x Reebok Classic Leather Pearls Pack

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43einhalb ist eigentlich inzwischen jedem, der sich für Sneaker interessiert, ein Begriff. Dass der Onlineshop hier direkt aus Fulda kommen, wissen wahrscheinlich schon weniger. Der Store befindet sich eine Gehminute von meiner Wohnung entfernt. Das Reebok-Event fand allerdings vergangenen Abend im Frankfurter Laden statt, den sie vor nicht all zu langer Zeit eröffnet haben.

Menge der Gäste überschaubar

Als Sophie und ich beim Laden ankamen wurde schnell klar: Das wird ein nettes, kleines Event mit Bloggern und Instagrammern. Die Veranstaltung war nämlich für Mädels only, die Menge der Gäste war absolut überschaubar. Wir holten uns erstmal Drinks, das leckere Catering kam von Genuss3, die ebenfalls aus Fulda sind und wie gewohnt unfassbar gutes Essen aufgetischt haben.

Die Idee zum Pearls Pack stammt aus Deutschland

Nach netten Gesprächen erzählte Anneke von Reebok kurz etwas zum Schuh, der sieht nämlich nicht nur besonders aus, sondern ist auch besonders: Normalerweise entwerfen Teams in den USA die neuen Reebok-Schuhe. Die Idee und die Umsetzung zum Pearls Pack stammt allerdings aus Deutschland.

Dann haben alle Gäste ihr eigenes Paar erhalten, und was soll ich sagen? Ich hatte vorher nie einen Reebok an, bin aber absolut begeistert. Das weiße Paar sieht auf den Fotos leider eher ganz normal weiß aus, er schimmert aber tatsächlich wie Perlmutt. Ein absoluter Knaller ist allerdings der rosane Schuh: Je nach Lichteinfall sieht er völlig anders aus. In meiner Goodie Bag war der weiße Reebok Classic Leather, allerdings musste ich unbedingt noch den rosanen haben … Mittlerweile platzt mein Schuhregal aus allen Nähten, weil ich so viele rosane und weiße Sneakers besitze. Gut, jetzt sind eben noch zwei weitere Paar eingezogen.

Ein sehr gelungener Abend

Weiter ging der Abend mit der Verlosung eines Armbands von Tiffany. Außerdem hat jeder noch eine exklusive Bauchtasche, aus dem gleichen Leder wie der weiße Classic Leather aus dem Pearls Pack, bekommen, die wir mit einem Lötkolben verzieren lassen konnten. Ich habe mich für meine Katzen als Motiv entschieden, Sophie wählte ihren Mops Emil.

Irgendwann um drei bin ich wieder in mein Bett gefallen. Es war ein sehr gelungener Abend mit lustigen Gesprächen über Katzen (endlich versteht mich wer!), ein paar Gläschen Perlwein und leckerem Avocado-Toast. Und natürlich mit neuen Sneakern.


(Fotos 2, 6, 8, 9, 11, 13, 15, 18, 19: 43einhalb)