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Capsule Wardrobe

Das perfekte Sommerkleid im Dahliengarten

Eigentlich bin ich kein großer Sommerfan. Es ist viel zu heiß, das Schwimmbad ist überfüllt, und das Eis schmilzt beim bloßen Anblick. Etwas das mir ebenfalls schwerfällt: Die richtige Wahl der Klamotten. Endlich habe ich das perfekte Sommerkleid gefunden.

“Das perfekte Sommerkleid soll das sein!?”, werden sich jetzt viele fragen. Meine Antwort: Ja, ist es. Definitiv. Natürlich ist es kein lässiges, luftiges, knappes Stück Stoff, das man im Strandurlaub trägt. Aber hier in Fulda gibt es eben auch keinen Strand. Und da finde ich ein längeres Hemdkleid für die warme Jahreszeit angebracht. Im Dahliengarten macht es sich auf jeden Fall – wie ich finde – ziemlich gut.

Mein Problem ist nämlich immer: Ist das Kleid viel zu kurz, habe ich permanent Angst, dass es verrutscht, hochfliegt oder sonstige Faxen macht. Ihr kennt das sicher… Vor allem die unter euch, die keine Zwerge sind. Deshalb stand fest: Die Länge sollte definitiv midi sein; die Ärmel ebenfalls präsenter als Spaghettiträger. Gar nicht so einfach. Eine schöne Auswahl an Sommerkleidern für jeden Geschmack findet man übrigens bei Fashion ID.

Ich habe mich letztendlich für ein Hemdkleid entschieden. Das Schöne daran: Man kann es casual mit Sneakern tragen, aber auch etwas schicker mit Ballerinas. Wird es abends kälter, wirft man einfach einen lässigen Sweater drüber und lässt den Kragen oben rausgucken. Bomberjacken machen sich ebenfalls gut. Es ist im Büro passend, beim Kaffeetrinken mit Omi und beim Cocktails trinken mit den Freundinnen. Definitiv vielseitiger, als der Strandfummel. Wobei der natürlich auch seine Daseinsberechtigung hat.


*in freundlicher Zusammenarbeit mit Fashion ID

Hallo, erneutes Shoppingverbot!

Sneaker, Kleider, Taschen, Lippenstifte – das Shoppen war dank Internet noch nie so einfach. Und leider klicke ich gefühlt täglich auf den „Bestellen“-Button. Seit einem Jahr versuche ich recht erfolglos diese Angewohnheit zu ändern. Bereits seit Anfang Juni habe ich Shoppingverbot. Eine Zwischenbilanz.

Jacke, Hemd: Zara; Hose: Cheap Monday; Schuhe: Dr. Martens

Vergangenen Sommer wurde mir ziemlich drastisch klar: Malina, du hast viel zu viel Zeug, und trotzdem kaufst du ständig neue Sachen. Also mistete ich rigoros aus, vertickte die Sachen auf dem Flohmarkt und probierte mich an der Capsule Wardrobe – ein bestimmter Zeitraum mit einer gut durchdachten, minimalistischen Garderobe, die je nach Jahreszeit ausgetauscht wird. Shoppen war in der jeweiligen Saison verboten.

Eigentlich ein tolles Konzept, an dem ich anfangs großen Gefallen fand. Die Kombinationsmöglichkeiten waren trotz der schmalen Auswahl schier unendlich. Mir wurde bewusst, dass ich nur einen Bruchteil an Klamotten brauche, die ich eigentlich hatte. Trotzdem war es nicht das für mich am besten geeignete Modell. Ende des Jahres gab ich es also auf. Eine neue Idee, meinen Konsum einzuschränken, musste her.

Zu zweit fällt es leichter

Komplett auf Shoppen wollte ich nicht verzichten, also setzte ich mir einen Rahmen: drei Teile darf ich im Monat kaufen. Die ersten Wochen liefen auch super, aber irgendwann wurde ich extrem nachlässig, mein Konsumverhalten artete wieder aus. Die Pakete fingen wieder an, sich in meiner Wohnung zu stapeln. Schade, aber für das Konzept war ich einfach zu inkonsequent.

Warum probiere ich nun also ein Shoppingverbot über drei Monate aus, obwohl ich schon das Drei-Teile-Prinzip nicht einhalten konnte? Ganz einfach: Ich mache es nicht alleine. Ein Kumpel und ich beschlossen aus heiterem Himmel, uns genau diesen Riegel vorzuschieben. Weil wir beide einfach zu viele Klamotten kaufen. Und wenn man Sachen gemeinsam durchziehen möchte, dann fallen sie – mir zumindest – in der Regel leichter. Würde ich nämlich heimlich shoppen, würde mich mein schlechtes Gewissen in den Wahnsinn treiben. Also werde ich es lassen – hoffentlich.

Eine Ausnahme: die Yeezys

Bis jetzt läuft es auch wirklich gut. Ich schaue nur selten in Onlineshops, habe tatsächlich nichts gekauft – bis auf eine Ausnahme. Unverhofft konnte ich im Raffle den neuesten Yeezy ergattern, diese Chance wollte ich mir dann doch nie entgehen lassen. Ich denke, dass das aber nachvollziehbar ist. Ansonsten läuft das Vorhaben bis jetzt tatsächlich – zu meiner Überraschung – sehr konsequent.

Wie es danach weitergehen soll? Auch da habe ich schon einen Plan: Capsule Wardrobe ist hier erneut das Stichwort. Mir ist es vor ein paar Tagen gedämmert, dass das Konzept zuvor gar nicht bei mir funktionieren konnte, da ich versucht hatte, es mit dem umzusetzen, was mein bisheriger Kleiderschrank so hergibt. Das ist mir zwar vergangenes Jahr auch schon klar geworden, aber eben nicht in dem Maß. Ende August wird also mein Vorhaben sein: Alles verkaufen, was ich bisher habe, und mich komplett neu einkleiden. Klar, erstmal nicht so nachhaltig. Im Nachhinein dann aber wiederum schon. Zumindest nachhaltiger als die Garderobe von jemandem, der ständig neu kauft und im Überfluss lebt.

Das Drei-Teile-Prinzip: Und mal wieder gescheitert

Achja, da überlegt man sich ein ausgeklügeltes System, wie man seinen Konsum möglichst einschränken kann, kündigt es groß auf dem Blog als “Das Drei-Teile-Prinzip” an und verwirft es nach mehreren Wochen natürlich. Ein kläglicher Versuch zu erklären, warum ich mal wieder bei meiner Mission eines möglichst minimalistischen Kleiderschranks gescheitert bin.

Kleid: Zara; Jeans: Monki; Trenchcoat: Topshop; Schuhe: Dr. Martens; Tasche: Cambridge Satchel Company

Jeden Monat nur drei Teile kaufen, ein ganzes Jahr lang – genau das hatte ich vor. Im Februar lief es auch wirklich gut: In meinen Kleiderschrank zogen soweit ich mich erinnern kann tatsächlich nur drei neue Sachen ein. Darunter ein rosa Rucksack von Fjäll Raven und das Kleid von Zara, das es auf diese Bilder geschafft hat. Auch den Monat danach lief es ganz okay: eine grüne Hose, eine Jeansjacke und eine karierte Bluse wurden angeschafft.

Was kommt als nächstes?

Ja, und dann ging es los. Kaum wurde es wieder etwas wärmer, mussten auch ein paar neue Teile her, die für das Wetter geeignet sind. Vielleicht hatte ich vergangenen Sommer im Wahn der Capsule Wardrobe einfach zu viel aussortiert? Sehr gut möglich. Ein 50. Paar Sneaker (Okay, das war meine Belohnung zum bestandenen Führerschein) hätte ich auf alle Fälle nicht gebraucht, bei allem anderen lässt sich noch irgendwie ein Sinn dahinter finden.

Dann habe ich es komplett gelassen und aufgehört mich daran zu halten. Schade, denn die Idee fand ich wirklich gut. Aber es hat für mich einfach nicht funktioniert. Mal sehen, was ich als nächstes testen werde, um der Capsule Wardrobe wieder etwas näher zu kommen. Vielleicht probiere ich es mal mit der 10 x 10 Challenge

 

Hello Ideenloch, my old friend

In der letzten Zeit war es hier wieder ruhiger. Nicht, weil ich den Blog bewusst vernachlässigen wollte, sondern weil ich einfach in einem kleinen Ideenloch oder auch Blogtief sitze, aus dem ich irgendwie nicht mehr rauskomme.

Pullover: Acne Studios; Jeans, Socken: Monki; Tasche: H&M; Schuhe: Puma x Rihanna

Ich würde gern wieder mehr bloggen, kreative Sachen machen, fotografieren, mehr schreiben, Videos drehen, Pläne schmieden. Aber irgendwie will es alles nicht so recht. Momentan habe ich keine Ahnung, was ich hier posten soll, irgendwie sind alle anderen Blogs ohnehin viel besser als meiner, und warum sollten Menschen bei der Fülle an tollen Blogs meinen überhaupt beachten. Schließlich muss man sich irgendwo mit ein wenig Individualität zwischen dem ganzen Einheitsbrei behaupten. Und irgendwo glaube ich, dass ich das nicht kann, fühle mich von der ganzen Blogosphäre und ihrer Schnelllebigkeit erschlagen. Ein klassisches Tief eben.

Ich würde so gerne, aber weiß nicht wie.

Eigentlich ist es lustig: Vor einem halben Jahr, als mein Privatleben furchtbar stressig war, da habe ich mich in diese Seite gestürzt, jede freie Minute damit verbracht Ideen auszuhecken und Posts zu verfassen. Jetzt, wo alles wunderbar rund läuft, fehlt mir der Elan und ich verbringe meine Abende lieber mit Nichtstun auf der Couch. Eigentlich hatte ich gehofft, dass das mit dem Ende des Winters wieder anders wird. Wer kennt es schließlich nicht: die unkreative Phase der leichten Winterdepressions gepaart mit viel zu kurzen Tagen, an denen man kein Sonnenlicht abbekommt, weil man von 10 bis 18 Uhr im Büro hockt. Aber jetzt mit den ersten Frühlingsanzeichen ist es bisher immer noch nicht besser geworden. Und ich weiß so gar nicht, was ich dagegen tun soll. Ich würde so gerne, aber weiß nicht wie.

Das Drei-Teile-Prinzip

Vergangenes Jahr habe ich über Monate hinweg die Capsule Wardrobe probiert, musste aber feststellen, dass es nicht unbedingt zu hundert Prozent etwas für mich ist. Warum habe ich bereits hier geschrieben. Nun habe ich mir etwas Neues überlegt.

Trenchcoat: Topshop; Jeans: Cheap Monday; Bluse: H&M Trend; Schuhe: Acne Studios; Tasche: Proenza Schouler

Irgendwie ist das mit dem Klamottenkaufen doch wieder etwas ausgeartet. Es gibt einfach zu viele schöne Sachen, die ich gern in meinem Kleiderschrank hätte. Instagram und Blogs sind was Konsumverzicht angeht auch nicht unbedingt eine Hilfe, schließlich wird man permanent von neuen Teilen angefixt. Da es aber idiotisch ist, sich ständig den neuesten heißen Scheiß zu kaufen, möchte ich mir bis zum Ende des Jahres eine Regel setzen: Ich darf nur drei neue Dinge im Monat kaufen.

Ist das nicht ziemlich viel?

Der ein oder andere wird nun schlucken: drei Sachen? Ist das nicht eigentlich ziemlich viel? Ich habe ewig überlegt, was für Regeln ich mir aufstellen könnte: eine Klamotte in vier Wochen, Schuhe und Accessoires ausgeschlossen? Nein, sonst würde ich vermutlich zehn Paar Schuhe im Monat kaufen und hätte am Ende 2017 110 neue Sneaker im Schrank. Das soll nicht Sinn der Sache sein. Komplett auf Konsum zu verzichten, das geht eigentlich gar nicht. Und ein einziges Teil in vier Wochen ist etwas zu wenig, wenn man gerade dringend irgendwas braucht, weil man in den Urlaub fliegt.

Drei Sachen hat man schnell zusammen

Deshalb: Ab März darf ich im Monat nicht mehr kaufen als drei Sachen. Da zählt aber alles rein: Klamotten, Schuhe, Schmuck, Taschen, Mützen, Sportklamotten, Schlafsachen, Strumpfhosen, schöne Unterwäsche. Und wie schnell hat man bei H&M zu einem Basic Shirt, einer schwarzen Strumpfhose und einer Kette gegriffen? Ich denke jeder hier weiß, wie schnell das geht. Die drei Teile sind schnell voll, das ist einem oft gar nicht so bewusst. Am Ende des Monats werde ich euch dann immer zeigen und erzählen, was der Monat mit eingedämmtem Konsum so für mich gebracht hat.

Erneut Ausmisten

Trotzdem möchte ich auch wieder mehr in die Richtung Capsule Wardrobe, mich allerdings nicht mehr so krass einschränken. Das hat einfach nicht funktioniert. In den kommenden Tagen werde ich erneut aussortieren, allerdings auch nochmal alles, was ich nicht in meinen Capsules der letzten Monate hatte durchgehen und Sachen eventuell zurück in meinen Schrank verfrachten. Vielleicht finde ich da ja das ein oder andere Teil, das schon längst in Vergessenheit geraten ist.

Die Capsule Wardrobe im Winter

Seit dem Sommer versuche ich mich an der sogenannten Capsule Wardrobe, also einer kleinen, gut durchdachten, minimierten Auswahl an Kleidung. In den ersten Monaten bin ich gescheitert, danach hat es besser geklappt. Nun bin ich wieder etwas vom eigentlichen Konzept abgewichen. Mein Fazit der letzten Wochen.

24 Teile hatte meine Herbst Capsule Wardrobe, zum Dezember wollte ich einige Teile durch Wintertauglicheres austauschen. Habe ich mich dran gehalten? Jein. Die ersten paar Wochen liefen echt gut, ich habe nichts Neues gekauft, war glücklich mit meiner Auswahl. Am wohlsten fühle ich mich eben in Jeans und Pulli, die 24 Teile waren also eigentlich sehr gut durchdacht. Ich hatte Klamotten für die Arbeit, für die Freizeit, zum Chillen. Also eigentlich alles, was ich brauchte.

Netflix habe ich gegen Wein getauscht

Nur dann haben sich schlagartig dummerweise meine Freizeitaktivitäten geändert. Netflix und Abende am Blog habe ich gegen Wein getauscht, an den Wochenenden meine Wohnung gegen Kneipen und Clubs. Dass ich da nicht in Strickpullover antanzen kann, ist eigentlich klar. Dass ich auch nicht jeden Abend das Gleiche anziehen möchte auch. Also habe ich mal wieder Klamotten bestellt. Zeitloses, aber dennoch Neues, was ja eigentlich nicht geplant war. Auch habe ich ab und an das ein oder andere Teil aus meinen alten Sachen rausgekramt, und so meine Capsule Wardrobe etwas erweitert.

Trotzdem nicht gescheitert

Es ist nicht total ausgeartet, meine Käufe waren dennoch gut durchdacht. Bis auf die glitzernde Paillettenjacke für Silvester vielleicht. Ansonsten nur schwarze, leicht zu kombinierende Kleidungsstücke, weshalb ich meine Capsule auch nicht als gescheitert ansehen würde. Ich habe sie lediglich erweitert, und das Projekt nicht mehr als so eng angesehen. Denn irgendwo macht das auch keinen Spaß.

Zufrieden bin ich trotzdem, denn ich kaufe seit dem Sommer viel bewusster und hoffe, dass ich das auch so beibehalten kann. Vielleicht stelle ich für den Frühjahr erneut eine Capsule zusammen, dann aber wohl eine etwas umfangreichere. denn wirklich minimalistisch veranlagt bin ich nicht.


Gibt es eigentlich irgendwas, das euch was dieses Thema angeht besonders interessieren würde? Und vor allem: Wie haltet ihr es mit eurer Kleidung?

Meine Capsule Wardrobe für den Herbst (+Video)

Herbst Fall Capsule Wardrobe

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Nachdem ich im Sommer zwei Monate lang die Capsule Wardrobe – also eine limitierte gut durchdachte Auswahl an Kleidung – getestet habe, möchte ich das Projekt nun für die kalten Monate fortführen. Was in meiner Capsule Wardrobe für den Herbst drin ist, zeige ich euch heute.


Top: Selected Femme; Regenjacke: Edited; Jeans: Levis; Schuhe: Dr. Martens; Fahrrad: Pegasus


Meine Sommer Capsule ist – wie ihr in meinem Fazit nachlesen könnt – kläglich gescheitert. Jetzt ist es Herbst, seit Wochen bin ich dabei, meine Capsule für die nächsten Wochen zusammenzustellen. Gar nicht so einfach, denn einiges hat noch gefehlt. Wie zum Beispiel eine gut sitzende Jeans, ein schickes schwarzes Top oder eben ein hübscher Regenmantel, den ich bei About You gefunden habe. Dort gibt es eine große Auswahl an wirklich schönen Regenmänteln. Meinen rosanen mag ich besonders gern, da er ein herausnehmbares Futter hat und wirklich bei jedem Wetter trocken hält. Das war zum Beispiel eine Sache, die ich noch unbedingt brauchte, da ich viel mit dem Rad unterwegs bin.

Für Halloween mache ich eine Ausnahme

Außerdem hatte ich einen absoluten Mangel an Strickpullis. Aber: Jetzt ist meine Capsule Wardrobe fertig und seit einigen Tagen einsetzbar. Anzahl der Teile: 24. Alle anderen Klamotten habe ich brav verstaut und mir natürlich ein Shoppingverbot gesetzt. Allerdings hier wieder zwei kleine Ausnahmen: Für Halloween darf ich mich bei meinen übrigen Klamotten vergreifen, und außerdem möchte ich mir für den Winter eine richtig dicke Jacke kaufen, damit ich nie wieder frieren muss. Zudem habe ich mir die Regel gesetzt, dass ich trotz Shoppingverbot weiterhin Kooperationen, an die neue Klamotten geknüpft sind, eingehen darf.

Vielleicht wird es auf dem Blog etwas langweilig

Da der Herbst schon recht fortgeschritten ist, werde ich Anfang Dezember einige der 24 Teile – falls nötig – austauschen, damit die Capsule so richtig wintertauglich ist. Ich bin mal echt gespannt, ob das Projekt jetzt besser läuft als das letzte Mal. Besser begonnen hat es definitiv. Was mir aber bereits ein wenig auffällt: Alles, was ich ausgesucht habe, ist recht schlicht. Große Möglichkeiten außer jeden Tag Jeans mit Strickpulli zu tragen habe ich nicht. Ich persönlich finde das erstmal nicht schlimm, allerdings könnte das hier auf dem Blog etwas langweilig werden.



*in freundlicher Kooperation mit About You

Das Fazit: Capsule Wardrobe

Das Projekt Capsule Wardrobe ist um – zwei Monate lang habe ich versucht mit nur 23 Teilen im Kleiderschrank auszukommen. Aber wie sind die acht Wochen mit minimierter Auswahl gelaufen? Eher nicht so gut.


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Bevor ich meine Capsule Wardrobe gestartet habe, habe ich mich viel im Internet informiert, zahlreiche Videos geschaut und Blogs gelesen. Eigentlich dachte ich, dass ich jetzt genug zum Thema weiß, um es selbst probieren zu können. Das war aber völliger Quatsch.

Das Wetter machte mir einen Strich durch die Rechnung

20 Teile habe ich mir ausgesucht, drei weitere kamen dazu, das hatte ich mir in meinen Regeln allerdings erlaubt. Die ersten Tage lief es gut. Ich freute mich jeden Morgen, nur auf meine Capsule Wardrobe zurückzugreifen, und mich nicht erstmal durch meinen Stapel Klamotten zu wühlen. Doch dann spielte das Wetter nicht mehr mit. Da der deutsche Sommer extrem unbeständig ist, war ich gezwungen, einen Pullover aus den weggepackten Kleidern in der Kommode zu holen. Zum Teil konnte ich nämlich manches ganz einfach aus der Kommode neben meiner Kleiderstange ziehen. Das war bereits der erste Fehler. Anderes hingegen hatte ich in einen Bettkasten getan. Daran konnte ich natürlich nicht so einfach, ohne morgens zu spät zur Arbeit zu kommen.

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Meine Capsule war zu schlecht durchdacht

Ich bildete mir ein, dass der Strickpulli das einzige Teil in den zwei Monaten bleiben würde. Pustekuchen – es folgten eine Jeans, ein Shirt, eine Bluse, ein Rock… Irgendwann hielt ich mich eigentlich gar nicht mehr an mein Projekt. Der Grund: Meine Capsule Wardrobe war viel zu schlecht durchdacht. Ich hatte mir vorher kaum Gedanken gemacht, wie gut ich die ausgewählten Teile kombinieren könnte. Außerdem waren viel zu viele gemusterten Kleidungsstücke dabei. Und Dinge, die ich nie getragen habe. Darunter zum Beispiel die hellblaue gepunktete Bluse, die weiße Hose und die grüne Jacke. Viel zu wenig Gedanken hatte ich mir ebenfalls über das Wetter gemacht und über das, was ich im Büro tragen könnte. Das erste Projekt Capsule Wardrobe ist also kläglich gescheitert. Aber bedeutet das, dass ich es nie wieder probieren möchte?

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Ich plane schon für den Herbst

Nein, definitiv nicht. Ich bin bereits seit einigen Tagen am planen, was in meine Herbst Capsule soll. Denn das Thema finde ich so extrem spannend, inzwischen sehe ich es sogar als Ballast mehr Klamotten als nötig zu besitzen.  Am liebsten würde ich noch viel mehr aussortieren, als ich es sowieso schon getan habe. Einiges fehlt mir für die Capsule noch, zum Beispiel eine bequeme schwarze Jeans und mal ein neuer schwarzer Rock, der alte ist schon zu abgetragen.

Von nun an wird es hier also öfter Themen zur Capsule Wardrobe geben, denn so viele Blogs gibt es zu dem Thema nicht, vor allem wenig deutsche. Ich möchte euch mitnehmen auf den Weg zu einer wirklich perfekten Capsule Wardrobe, wie lange das auch dauern mag.

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An welchen Themen zur Capsule Wardrobe wäret ihr interessiert? Und kennt ihr gute Blogs und Youtubechannels zum Thema?



An alle Fuldaer: Morgen, also am 10. September, veranstalte ich bei mir daheim ab 14 Uhr einen kleinen Privatflohmarkt. Das, was ich aussortiert habe, muss schließlich weg. Wer von euch Lust hat zu kommen ist herzlich eingeladen, es gibt Kaffee und Kuchen. Bei Interesse schreibt mir doch einfach bei Instagram, Facebook oder an meine Mailadresse mfs@malinaflorentine.de, dann rücke ich weitere Infos raus.


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Shirt: Abercrombie & Fitch, Hose: New Look, Uhr: Daniel Wellington, Tasche: Ted Baker, Schuhe: Rihanna x Puma

Shirt: Abercrombie & Fitch, Hose: New Look, Uhr: Daniel Wellington, Tasche: Ted Baker, Schuhe: Rihanna x Puma

Projekt Capsule Wardrobe

Projekt Capsule Wardrobe

Die Klamotten stapeln sich, man kauft ständig Neues und hat trotzdem nichts zum Anziehen. Ich möchte dem ganzen Teufelskreis nun einen Riegel vorschieben, und habe mich dazu entschlossen, es mal mit einer Capsule Wardrobe zu probieren.

Eine Jahreszeit aus nur einem kleinen Teil Klamotten auswählen können. Dieser Teil sollte aber möglichst gut durchdacht sein, damit man viele Kombinationsmöglichkeiten hat. Das ist der Grundgedanke einer Capsule Wardrobe. Man beschränkt sich auf eine gewisse Anzahl an Kleidung. Außerdem herrscht Shoppingverbot.

20 Teile im Kleiderschrank

Schon vor längerer Zeit bin ich auf Youtubevideos und Blogeinträgen zu Capsule Wardrobes gestoßen und fand die Idee stets klasse. Jetzt ist es endlich soweit: Ich probiere es selbst aus. 20 Teile umfasst meine Capsule Wardrobe. Das ist wenig, allerdings zähle ich Schuhe, Schmuck und Taschen nicht dazu. Davon habe ich ohnehin wesentlich weniger als die Durchschnittsfrau. Auch Sportklamotten, Unterwäsche und Schlafklamotten sind nicht mit eingerechnet. Bis Ende August möchte ich es vorerst durchziehen.

Die Spielregeln: Wenn ich merke, dass ich ein Teil völlig falsch ausgewählt habe, dann darf ich es gegen ein anderes tauschen. Eigentlich möchte ich mir ein strenges Shoppingverbot verhängen. Drei Dinge sind aber erlaubt, falls ich die absolut perfekten Teile finde: eine schöne, schlichte Sommerbluse, ein Maxikleid, das dem Dresscode meiner Arbeitsstelle entspricht und eine schwarze Stoffhose. Dann wären es also 23 Kleidungsstücke.

Experiment bis Ende August

Ich bin schon echt gespannt, ob ich es durchziehen kann. Bis Ende August ist es nicht ewig, und mir kommen 20 (bzw. eventuell 23) schon recht viel vor.

Ein besonders toller Blog zu diesem Thema ist übrigens Unfancy. Dort gibt es Tipps und Tricks, wie man das Projekt Capsule Wardrobe am besten angeht.

So, und jetzt zu den Teilen, die ich mir ausgesucht habe. Es sind mehrere lange Sachen dabei, da Kurzes an der Arbeit nicht gern gesehen ist. Fürs Wochenende sind dann die kurzen Unterteile. Auch habe ich auf super schicke Partyoutfits verzichtet, ich gehe nicht wirklich oft weg und wenn, dann sowieso eher casual in Shirt und Sneaker.


 

Jacken

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Zara, Zara, Mango, Topshop, Zara


Oberteile

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H&M, Asos, Asos, Zara, Zara, Zara, H&M


Kleider

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Zara, H&M, Brandy Melville


Unterteile

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Zara, Zara, H&M, Asos, Urban Outfitters, Zara


Wie findet ihr die Idee einer Capsule Wardrobe? Vielleicht schon mal selbst ausprobiert? Kennt irgendwer noch gute Blogs, Instagramaccounts, Youtubekanäle zum Thema?