Burg Eltz und Geierlay

Burg Eltz und die Hängeseilbrücke Geierlay – Ende August war ich mit Pelle bei zwei der wohl bekanntesten deutschen Landschaftsfotospots auf Instagram.

Wer mich kennt, der weiß: Früh aufstehen ist für mich der Tod und eigentlich mache ich das nur, wenn ich irgendwohin fliege und eben dementsprechend früh am Flughafen sein muss. Vor ein paar Wochen fragte mich Pelle, den ich noch aus meiner Schulzeit kenne, ob ich nicht Lust auf einen kleinen Ausflug hätte. Wir wollten schon länger mal einen kleinen Fototrip zusammen starten, aber bisher hatte es nie geklappt.

Kannte die Spots nur von Instagram

Als er meinte, er sei um halb vier bei mir, schüttelte ich nur mit dem Kopf. Aber klar, als echter Travelinstagrammer möchte man natürlich am besten den Sonnenaufgang miterleben und vor allem vor allen anderen am Spot sein. Für unsere Route hatten wir uns ganz stereotypisch die Hängeseilbrücke Geierlay und die Burg Eltz – beides Ecke Koblenz, für die, die es nicht wissen – auserkoren. Beides kannte ich bisher nur von zahlreichen Instagramposts.

Längst nicht mehr alleine

Mit Equipment und Snacks versorgt ging die dreistündige Fahrt los. Tatsächlich war bei mir die Müdigkeit ganz gut auszuhalten und das Wetter sah auch so aus, als ob es mitspielte. Bei der Brücke angekommen waren wir längst nicht mehr alleine: drei junge Mädels hatten bereits am Anfang der Brücke mit einem Fotoshooting begonnen, was sehr lustig aussah und mich etwas an mein 16-jähriges Ich erinnerte. Wir überquerten einmal die Brücke, es fing an zu regnen (übrigens sind die React Element 87 nicht mal ansatzweise wasserabweisend!), Pelle versuchte seine Drohne in Gang zu bekommen. Sobald alles im Kasten war, machten wir uns direkt auf zur Burg Eltz. Alleine die Fahrt war schon wunderschön und zwischenzeitlich fühlte es sich zwischen den ganzen Weinbergen so an, als sei man gerade im Urlaub und nicht in Deutschland. Ich musste mich beim Fahren permanent davon abhalten, nach links und rechts zu schauen.

Hat sich gelohnt

Endlich angekommen wurde ich nicht enttäuscht: Es ist tatsächlich so traumhaft wie auf Fotos. Leider war es schon relativ voll und die Sonne ließ sich auch noch blicken. Wir machten ein paar Fotos, beobachteten zu unserer Belustigung die Touristen und dann ging es wieder auf den Heimweg.

Was soll ich sagen: Das frühe Aufstehen hat sich trotz anfänglichem Murren absolut gelohnt, ich war viel fitter als gedacht und es war hoffentlich nicht das letzte Mal.


Shirt: Stussy; Hose: Carhartt; Weste: Pacemaker; Jacke: Edited; Socken: Stance; Schuhe: Nike React Element 87; Rucksack: Pinqponq

1 Comment

  • Reply
    Luisa
    9. September 2018 at 13:43

    Ich war letzten November in der Region und war zwei Mal bei Sonnenaufgang an der Burg, was wirklich toll war. Einfach eine grandiose Stimmung! Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Die Brücke fand ich auch sehenswert, allerdings hatten wir da keine Lust, zeitig aufzustehen und wurden dementsprechend mit dem Touristrom drübergeschoben, ohne wirklich tolle Fotos machen zu können. Deine Eindrücke sind dafür umso cooler! Ich freue mich ja richtig, dass du wieder blogst, deine Fotos haben mich schon immer begeistert!

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