Hi, I’m back – der Blog-Relaunch

Nächstes Jahr wird dieser Blog zehn. Eine ganz schöne Zeit. Seit einem Jahr hat sich hier leider nichts mehr getan. Das soll sich nun kurz vor dem ersten zweistelligen Geburtstag wieder ändern. Wie, wo, was, wann, warum? Das erzähle ich euch jetzt.

Einige von euch erinnern sich vielleicht noch an „Looking through a Camera Lens“. Damit hatte vor nun fast zehn Jahren alles angefangen. Ich war immer die nervige Person, die ihre Freunde mit ihrer Kamera in die Weissglut trieb und alles dokumentieren musste. Damals noch mit einer kleinen Digitalkamera. Manchmal stibitzte ich mir das etwas bessere Modell meiner Mama. Es wurde geknipst, was das Zeug hält. Nur wohin mit den Fotos? Auf dem Familiencomputer versauern lassen? Mit 15 saß ich also da und startete meinen ersten Blog. Dank einer Seite namens Neopets (Kennt das hier eigentlich irgendwer?) hatte ich mir zwei, drei Jahre zuvor ein bisschen html angeeignet und war bestens gewappnet.

Die kleine Bloggercommunity brachte irre viel Spaß

Freunden, Klassenkameraden, Familie und Bekannten sagte ich von meinem Onlinetagebuch keinen Ton. Die einzigen, die Bescheid wussten, waren ein paar Mädels aus einer SchülerVZ-Gruppe. Ich lud also fröhlich ein paar Fotos hoch, schrieb ein paar Texte, fing an andere Blogs zu lesen, mich auszutauschen, Leute online kennenzulernen, mich mit einigen zu treffen, Gleichgesinnte zu finden, bekam meine erste Spiegelreflex, ging auf Bloggertreffen, versuchte mich auch mal an Youtube, schloss Freundschaften, die mich lange begleitet und zum Teil bis heute gehalten haben. Damals hätte noch keiner gedacht, dass die Bloggerwelt mal so professionell werden würde und manche irgendwann sogar von leben können. Mir war es stets unfassbar peinlich, wenn mich jemand, der mit der Materie nichts am Hut hatte, auf meinen Blog ansprach. Aber es machte unglaublich Spaß ein Teil der kleinen Bloggercommunity zu sein.

Seit einem Jahr ist hier nichts mehr passiert

Ich stellte alles online, was mir gefiel. Mal zwei Posts in drei Tagen, mal wochenlang gar nichts. Aber der Blog war etwas, das mich begleitete. Irgendwann wurde aus dem Fotoblog „Looking through a Camera Lens“ das hier: „Malina Florentine“. Ich fing an, mehr Texte zu schreiben, mich mit Mode zu befassen, bekam durch den Blog ein Volontariat bei einem Magazin, zog auf WordPress um, hatte meine ersten Kooperationen, wurde von Vox gefragt, ob ich bei „Das perfekte Dinner“ mitmachen möchte, bloggte wieder regelmäßiger, zog alles etwas professioneller auf, wechselte meine Themen, verlor durch meinen Vollzeitjob die Fotografie und letztendlich durch mein Privatleben auch den Blog aus den Augen. Vor einem Jahr hörte ich ganz auf zu bloggen und diese Seite dümpelte nur noch in den hintersten Ecken des Internets vor sich hin.

Die Lust wieder zu Bloggen ist riesig

Auch vor einem Jahr hing ich meine Journalistenkarriere an den Nagel und bekam eine Anstellung als Sneakerfotografin. Ein Glück, denn dadurch hatte ich nach und nach wieder mehr Lust, privat zu fotografieren und entdeckte meine Liebe für das, was mich ursprünglich zu diesem Blog bewegt hatte, wieder neu.

Und hier bin ich jetzt: Ich umgebe mich den ganzen Tag mit dem, was mir schon immer unglaublichen Spaß gemacht hat – die Fotografie, beruflich sowie in meiner Freizeit. Auch habe ich seit ein paar Monaten wieder unglaublich Lust mehr zu schreiben. Die logische Schlussfolgerung: Meinen Blog zu relaunchen und wieder regelmäßig zu betreiben anstatt meinen Content nur auf Instagram zu teilen.

Was euch also erwartet? Fotos, Fotos, Fotos. Von Schuhen, von Outfits, von Reisen, von Städtetrips, von anderen Menschen und vielleicht auch das ein oder andere meiner geliebten flauschigen Mitbewohnerinnen (Cat Content geht schließlich immer). Texte über alles, was ich gerade zu sagen habe, monatliche Recaps. Die Redakteurin in mir würde auch gern mal wieder ein paar Interviews führen. All meine alten Posts könnt ihr übrigens nach wie vor im Archiv anschauen. Sechs Stück habe ich auf dem neuen Blog gelassen, weil sie thematisch einfach gut gepasst haben.

Viel hat sich dennoch nicht geändert

Viel geändert hat sich trotz des Relaunchs nicht. Es gibt ein neues Logo, alles ist etwas aufgeräumter und ich habe das Theme, das ich seit Jahren habe, ein wenig optimiert. Was sich allerdings ändern soll: die Regelmäßigkeit. Ich werde hier nicht versprechen, dass es in der Woche drei neue Postings gibt oder sonstiges. Ich möchte mir lediglich versprechen dran zu bleiben. Denn darüber habe ich mich in der Vergangenheit rückblickend oft geärgert. Der Spaß und der Austausch mit Gleichgesinnten soll aber natürlich an erster Stelle stehen. Ich poste, wenn ich lustig bin und wenn ich etwas zum Teilen habe.

Hi, ich bin übrigens Malina

Für die, die vielleicht heute das erste Mal hier sind: Hi, ich bin Malina. Ich bin 24 Jahre alt, komme aus dem beschaulichen Fulda, lichte hauptberuflich Turnschuhe ab, fahre eine hellblaue Vespa, esse sehr viel Eis, habe zwei Katzen, bin immer für verrückte und spontane Ideen zu haben, lache viel, bin gut im Klugscheißen, verreise für mein Leben gern, habe auf meinem linken Oberarm ein Einhorn tätowiert, mag lange Sommernächte und Sonnenaufgänge, trinke lieber Bier als Wein, bin oft recht laut, weiss manchmal nicht wann Schluss ist, höre viel Musik, trage gern Rosa und das hier ist mein Blog. Wir sehen uns jetzt hier hoffentlich öfter.

3 Comments

  • Reply
    Luisa
    28. August 2018 at 18:36

    Ich freue mich unglaublich, dass du wieder da bist und bin echt gespannt, was hier noch auf uns zukommt! 🙂

  • Reply
    Shoppingmoni
    28. August 2018 at 18:54

    Fein. Viel Spass beim Schreiben, vielleicht sehe ich ja mal dein Rollerchen in Fd:-)

  • Reply
    Sonja
    29. August 2018 at 12:36

    Schön, dass du wieder da bist! Ich habe deinen Blog schon zu “Looking through a camera Lens”-Zeiten gern gelesen, dich dann vor einem Jahr oder sowas auf Instagram entdeckt und jetzt kommst du hierher zurück. Find ich klasse. Liebe Grüße an dich!

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