Das Drei-Teile-Prinzip: Und mal wieder gescheitert

Achja, da überlegt man sich ein ausgeklügeltes System, wie man seinen Konsum möglichst einschränken kann, kündigt es groß auf dem Blog als “Das Drei-Teile-Prinzip” an und verwirft es nach mehreren Wochen natürlich. Ein kläglicher Versuch zu erklären, warum ich mal wieder bei meiner Mission eines möglichst minimalistischen Kleiderschranks gescheitert bin.

Kleid: Zara; Jeans: Monki; Trenchcoat: Topshop; Schuhe: Dr. Martens; Tasche: Cambridge Satchel Company

Jeden Monat nur drei Teile kaufen, ein ganzes Jahr lang – genau das hatte ich vor. Im Februar lief es auch wirklich gut: In meinen Kleiderschrank zogen soweit ich mich erinnern kann tatsächlich nur drei neue Sachen ein. Darunter ein rosa Rucksack von Fjäll Raven und das Kleid von Zara, das es auf diese Bilder geschafft hat. Auch den Monat danach lief es ganz okay: eine grüne Hose, eine Jeansjacke und eine karierte Bluse wurden angeschafft.

Was kommt als nächstes?

Ja, und dann ging es los. Kaum wurde es wieder etwas wärmer, mussten auch ein paar neue Teile her, die für das Wetter geeignet sind. Vielleicht hatte ich vergangenen Sommer im Wahn der Capsule Wardrobe einfach zu viel aussortiert? Sehr gut möglich. Ein 50. Paar Sneaker (Okay, das war meine Belohnung zum bestandenen Führerschein) hätte ich auf alle Fälle nicht gebraucht, bei allem anderen lässt sich noch irgendwie ein Sinn dahinter finden.

Dann habe ich es komplett gelassen und aufgehört mich daran zu halten. Schade, denn die Idee fand ich wirklich gut. Aber es hat für mich einfach nicht funktioniert. Mal sehen, was ich als nächstes testen werde, um der Capsule Wardrobe wieder etwas näher zu kommen. Vielleicht probiere ich es mal mit der 10 x 10 Challenge

 

1 Comment

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    Anni
    25. Mai 2017 at 14:06

    Hallöchen 🙂 Hab den Beitrag erst jetzt gesehen. Schade, dass es nicht geklappt hat, aber gut, dass du so offen dazu stehst. Ich glaube oft hat man das Gefühl, allen anderen fällt das super leicht.

    Die 10×10 Challenge finde ich ganz cool, weil du ja den Rest nicht zwangsläufig wegpackst, sondern ja nur mit dem, was du hast, etwas kreativer wirst. Ich will das jetzt auch mal ausprobieren, wenn das Wetter in Hamburg mal 2 Tage am Stück beständig ist 😀 Bei Temperaturschwankungen von 20 Grad von einem Tag zum anderen war das bisher schwierig.

    Ich bin jetzt bis auf 1 Second Hand Teil seit 4 Monaten shoppingfrei und hab das Gefühl, eine Schwelle überschritten zu haben, wo es nicht mehr so schwer ist. Dazu kommt bei mir auch bald ein Beitrag.

    Ich würde mich sehr über die 10×10 Challenge hier freuen!
    Liebe Grüße aus der Hansestadt 🙂

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