August /17

Der August ist rum und war für mich vor allem davon geprägt, mich in meinem neuen Job einzuleben. Ich fotografiere nämlich nun – wie man unschwer in diesem Post erkennen kann – hauptberuflich Sneaker. Hier einige Impressionen aus meinem vergangenen Monat.

 

Wimpernlifting und WowBrows bei der Parfümerie Akzente

Hoodie, Jeans, Sneaker, schnell die Haare gekämmt und los geht’s – ich mag es meistens möglichst unkompliziert und schlafe lieber länger, als perfekt gestylt aus dem Haus zu gehen. Deshalb habe ich das Wimpernlifting und die WowBrows bei der Beautylounge von Akzente in Fulda getestet.

Vor Ewigkeiten hatte ich mir mal die Wimpern beim Friseur färben lassen. Da ich eher ein heller Typ bin, sind meine auch dementsprechend blond. Ohne Wimperntusche sehe ich meistens recht krank aus. Für die Extraminuten Schlaf am Morgen habe ich das allerdings meistens in Kauf genommen. Leider hatte man damals kaum etwas von der Farbe gesehen, mein Fazit fiel eher nüchtern aus. Aber gibt es nicht doch Möglichkeiten zu tricksen, damit man morgens nicht ganz so zerstört aussieht und trotzdem quasi ungeschminkt das Haus verlassen kann?

Als mir Luisa vom neuen Wimpernlifting bei Akzente erzählte und ihre Wimpern zeigte, war ich völlig aus dem Häuschen: Sie hatten einen perfekten Schwung, waren sichtbar dunkel gefärbt und machten einen riesigen Unterschied im Vergleich zu ihren unbehandelten Wimpern. Ganz klar, das wollte ich austesten. Also machte ich mir einen Termin und ein paar Tage später lag ich bereits in der Beautylounge – die zweite kosmetische Behandlung meines Lebens.

Von Anfang an fühlte ich mich super aufgehoben. Lash Expertin Lisa erklärte mir genau, was jetzt gemacht wird und legte sofort los mit einer gründlichen Reinigung der Augenpartie. Luisa hatte mich bereits vorgewarnt, dass es komisch sein könnte, eine knappe Stunde die Augen zu schließen. Einzig und allein das Silikonpad, das zum Formen der Wimpern direkt an den Wimpernkranz gelegt wird, fühlte sich anfangs merkwürdig an.

Nachdem das Silikonpad am Auge richtig anlag, wurden die Wimpern einzeln darauf gelegt, zwei verschiedene Lotions kamen ins Spiel und anschließend wurden sie gefärbt. Tatsächlich ist es alles eine sehr angenehme Prozedur gewesen und für mich eine Entspannung im stressigen Alltag, die ich bitter nötig hatte. Während der Einwirkzeit machte sich Lisa noch an meine Augenbrauen, färbte sie, wachste sie. Auch die hatte ich noch nie machen lassen. Die Technik, die sie anwendete, nennt sich WowBrows.

Nach einer knappen Stunde war ich mit beidem fertig. Beim ersten Blick in den Spiegel flippte ich kurz aus: Obwohl ich quasi ungeschminkt war, sah ich definitiv annehmbar aus und wesentlich gesünder als ohne Wimpernlifting. Meine Wimpern hatten genau wie bei Luisa einen perfekten Schwung und durch das Färben waren sie schön sichtbar. Auch meine Augenbrauen gaben meinem Gesicht eine schöne Form. Genau das, was ich schon länger genau so haben wollte.

Übrigens: Das Wimpernlifting soll sechs bis acht Wochen halten. Zwar war die Wimpernfarbe nicht ganz von so langer Dauer, die Form ist aber nach sieben Wochen immer noch da. Nicht mehr ganz so krass wie am Anfang, aber immer noch vorhanden. Die Farbe könnte man problemlos nachfärben lassen. Und auch für die Mädels, die sich täglich schminken ist das Wimpernlifting etwas: Mit Tusche sahen meine Wimpern so krass aus, dass man hätte meinen können, ich würde Fake Lashes tragen.

Die Preise für beide Behandlungen und die Online-Terminbuchung der Beautylounge Akzente findest du hier.

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Das perfekte Sommerkleid im Dahliengarten

Eigentlich bin ich kein großer Sommerfan. Es ist viel zu heiß, das Schwimmbad ist überfüllt, und das Eis schmilzt beim bloßen Anblick. Etwas das mir ebenfalls schwerfällt: Die richtige Wahl der Klamotten. Endlich habe ich das perfekte Sommerkleid gefunden.

„Das perfekte Sommerkleid soll das sein!?“, werden sich jetzt viele fragen. Meine Antwort: Ja, ist es. Definitiv. Natürlich ist es kein lässiges, luftiges, knappes Stück Stoff, das man im Strandurlaub trägt. Aber hier in Fulda gibt es eben auch keinen Strand. Und da finde ich ein längeres Hemdkleid für die warme Jahreszeit angebracht. Im Dahliengarten macht es sich auf jeden Fall – wie ich finde – ziemlich gut.

Mein Problem ist nämlich immer: Ist das Kleid viel zu kurz, habe ich permanent Angst, dass es verrutscht, hochfliegt oder sonstige Faxen macht. Ihr kennt das sicher… Vor allem die unter euch, die keine Zwerge sind. Deshalb stand fest: Die Länge sollte definitiv midi sein; die Ärmel ebenfalls präsenter als Spaghettiträger. Gar nicht so einfach. Eine schöne Auswahl an Sommerkleidern für jeden Geschmack findet man übrigens bei Fashion ID.

Ich habe mich letztendlich für ein Hemdkleid entschieden. Das Schöne daran: Man kann es casual mit Sneakern tragen, aber auch etwas schicker mit Ballerinas. Wird es abends kälter, wirft man einfach einen lässigen Sweater drüber und lässt den Kragen oben rausgucken. Bomberjacken machen sich ebenfalls gut. Es ist im Büro passend, beim Kaffeetrinken mit Omi und beim Cocktails trinken mit den Freundinnen. Definitiv vielseitiger, als der Strandfummel. Wobei der natürlich auch seine Daseinsberechtigung hat.


*in freundlicher Zusammenarbeit mit Fashion ID

Welcome to my Crib III mit Posterlounge

Wie das bei einem Umzug so ist – bis alles steht – dauert es ewig. Auch bei uns in der neuen Wohnung sind so einige Ecken noch eine ziemliche Baustelle. Endlich hängen jetzt im Wohnzimmer zumindest Poster, die alles gleich viel wohnlicher machen.

Dass meine Prints aus meinem alten Wohnzimmer etwas zu girly für die gemeinsame Wohnung sind, dürfte verständlich sein. Aber – genau wie bei den Möbeln – etwas zu finden, das uns beiden gefällt, ist natürlich nicht so leicht. Posterlounge bietet eine riesige Auswahl an vielen verschiedenen Prints in diversen Größen. Nach einer Vorauswahl, die wir getroffen hatten, haben wir uns letztendlich für die drei lustigen Tierprints entschieden. Vielleicht nicht unbedingt das, was viele in einer neuen, halbwegs stylischen Bude erwarten, aber auf alle Fälle sehr witzig anzuschauen.

Der Versand ging super fix. Was mir besonders gefallen hat: Man kann sich direkt zu den Postern für ein paar Euro Posterleisten mitliefern lassen. Die Montage ist einfach und schnell gemacht; im Nu hingen Walross, Hund und Katze an der Wand. Übrigens: Es gibt bei Posterlounge eine extra Rubrik nur mit Einhorn-Prints.


*in freundlicher Zusammenarbeit mit Posterlounge

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Welcome to my Crib II mit Rackbuddy

Vor gut einem Monat sind wir umgezogen. Hier konntet ihr bereits einen winzigen Teil der Wohnung sehen. Heute zeige ich euch zusammen mit Rackbuddy ein wenig mehr und gebe ein kleines Update.

Sobald ich eine leere Wohnung sehe, fange ich im Kopf bereits an, sie einzurichten. Oder umgekehrt: Sobald ich ein Möbelstück sehe, was ich gern hätte, nehme ich mir fest vor, dass ich es im Falle eines Umzugs definitiv kaufe. So war das beim riesigen Schaukelstuhl aus der Ikea PS 17 Kollektion, der nun im Wohnzimmer sehr viel Platz einnimmt. Aber auch die tolle Kleiderstange aus Metallrohren von Rackbuddy gehört genau zu diesen Stücken. Auf Some Lost Girl hatte ich sie Anfang des Jahres bereits angeschmachtet. Welch ein Glück, dass wir wenige Wochen später die Zusage zu dieser Traumwohnung bekommen haben.

Das Modell, das ich mir ausgesucht habe, ist Bob Steele in der mittleren Größe, und er passt wirklich perfekt in den Flur. Die Lieferung ging sehr schnell, das Aufbauen war unkompliziert. Leider hat ein kleines Teil gefehlt, es wurde mir aber sofort nachgeliefert, sodass es drei Tage nach meiner Mail bereits in meinem Briefkasten lag. Der Kundenservice ist also auch top. Die Stange macht einen sehr soliden Eindruck und sollte jede noch so große Last aushalten.

Ansonsten geht es voran: das Schlafzimmer ist fertig, das Arbeitszimmer steht soweit. Es sind nur noch wenige Sachen, die eingeräumt werden müssen. Auch die große Terrasse ist schon recht gemütlich. Besonders gefreut habe ich mich auch über die senfgelben Kinosessel, die wir ergattern konnten. Hier in Fulda stand ein altes Kino, wo wir alle als Kind unsere ersten Filme geschaut haben, leer und wird nun abgerissen. Daher stammen die Sitze. Jetzt brauchen sie nur noch einen ordentlichen Platz.


*in freundlicher Zusammenarbeit mit Rackbuddy

Die erste Jahreshälfte 2017 – Ein persönlicher Rückblick

Wow, 2017. Gut zur Hälfte rum, und es hat sich wahnsinnig viel getan. Vieles konntet ihr bereits auf meinem Instagram-Account verfolgen, anderes wiederum nicht. Aber was ist eigentlich im letzten halben Jahr so passiert? Ein Update.

 

Vieles kommt im Leben unerwartet. Aber meistens sind die wirklich unerwarteten Dinge die allerbesten. Das aktuelle Jahr hat für mich bisher eigentlich nur voller Überraschungen gesteckt. Hätte mir jemand gesagt, dass sich mein Leben im Vergleich zu vor genau einem Jahr um 180 Grad dreht, hätte ich wahrscheinlich gelacht. Weil das meiste für mich immer noch ziemlich unreal ist. Manchmal muss ich mich tatsächlich gedanklich kneifen und fragen: Ist das jetzt gerade wirklich so? Ja, ist es. Und es ist verdammt gut.

Aber schauen wir erstmal zurück. Vor ungefähr einem Jahr habe ich noch in meiner WG gewohnt, meine Katze Millicent musste ihren Napf noch nicht mit Hermine teilen, dieser Text war mehr als aktuell, und ich steckte mitten in meinem Volontariat bei einem Fuldaer Magazin. Das war natürlich nicht komplett schlecht. Meistens nehme ich Situationen so, wie sie kommen und versuche, das Beste draus zu machen. Es war alles ganz okay. Manches besser, manches schlechter. Vor genau einem Jahr waren außerdem die Dreharbeiten zu „Das perfekte Dinner“ von VOX, was dann im September ausgestrahlt wurde.

 

Die größte Veränderung des vergangenen Jahres war auf jeden Fall meine erste eigene Wohnung. Ein hübscher Altbau, groß genug für die zwei Katzen und mich, direkt in der Innenstadt, ein echter Glücksfang. Eigentlich schade um die Bude, aber genau dort bin ich wieder ausgezogen. Seit Mitte Juni wohne ich mit Freund, Hund und Katzen in einer noch viel tolleren, großen, offenen Wohnung eine Straße weiter. Das Beste: Die Terrasse mit 50 Quadratmetern. Hier habe ich bereits einen kleinen Einblick gewährt.

Was viele vielleicht etwas überrascht ist, dass ich dort nicht alleine wohne. Aber ich musste einfach für mich selbst feststellen: Wenn es passt, dann passt es. Wenn eben nicht, dann sollte man es auch nicht künstlich erzwingen. Denn am Ende macht genau das einen nicht glücklich. Und das ist bei allen Sachen stets die Hauptsache im Leben. Dafür trifft man irgendwann Menschen, mit denen es umso besser funktioniert.

Außerdem: Ich habe gekündigt. Als Volontärin und anschließend als Redakteurin hatte ich hier tolle Möglichkeiten. Völlig frei konnte ich entscheiden, was für Themen ich behandeln möchte, über was ich schreiben möchte, mit wem ich Interviews führen und auf welche Termine ich gehen will. In den drei Jahren habe ich unendlich viel gelernt und so viele interessante Menschen kennengelernt, das hätte ich mir niemals erträumt. Die Orsons, Christoph Maria Herbst, Kraftklub, Oliver Rath, Jennifer Weist – um nur mal ein paar größere Namen aufzuzählen. Aber alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Und wenn man sich mit etwas nicht mehr wohl fühlt und identifiziert, sollte man eben einen Schlussstrich ziehen.

 

Was mich dafür umso glücklicher macht: Seit Anfang April habe ich endlich meinen Führerschein. Ja, mit 23 bin ich was das angeht ein absoluter Nachzügler. Aber da habe ich mich einfach nicht stressen lassen. Vielleicht schreibe ich irgendwann mal einen Text, warum ich den Lappen erst jetzt gemacht habe. In dem Zusammenhang steht auch seit einigen Wochen eine babyblaue Vespa in meiner imaginären Garage.

Es bleibt spannend, was die zweite Jahreshälfte bringt. Da ich nun nicht mehr Vollzeit-Schreiberling bin, hoffe ich, dass ich in meiner Freizeit nun mehr Elan haben werde, Texte für den Blog zu verfassen. Denn neben dem eigenen Blog, sind wir momentan auch am tüfteln für ein neues Projekt. Es bleibt also spannend.

(Titelbild: Julia Schwarz)

Hallo, erneutes Shoppingverbot!

Sneaker, Kleider, Taschen, Lippenstifte – das Shoppen war dank Internet noch nie so einfach. Und leider klicke ich gefühlt täglich auf den „Bestellen“-Button. Seit einem Jahr versuche ich recht erfolglos diese Angewohnheit zu ändern. Bereits seit Anfang Juni habe ich Shoppingverbot. Eine Zwischenbilanz.

Jacke, Hemd: Zara; Hose: Cheap Monday; Schuhe: Dr. Martens

Vergangenen Sommer wurde mir ziemlich drastisch klar: Malina, du hast viel zu viel Zeug, und trotzdem kaufst du ständig neue Sachen. Also mistete ich rigoros aus, vertickte die Sachen auf dem Flohmarkt und probierte mich an der Capsule Wardrobe – ein bestimmter Zeitraum mit einer gut durchdachten, minimalistischen Garderobe, die je nach Jahreszeit ausgetauscht wird. Shoppen war in der jeweiligen Saison verboten.

Eigentlich ein tolles Konzept, an dem ich anfangs großen Gefallen fand. Die Kombinationsmöglichkeiten waren trotz der schmalen Auswahl schier unendlich. Mir wurde bewusst, dass ich nur einen Bruchteil an Klamotten brauche, die ich eigentlich hatte. Trotzdem war es nicht das für mich am besten geeignete Modell. Ende des Jahres gab ich es also auf. Eine neue Idee, meinen Konsum einzuschränken, musste her.

Zu zweit fällt es leichter

Komplett auf Shoppen wollte ich nicht verzichten, also setzte ich mir einen Rahmen: drei Teile darf ich im Monat kaufen. Die ersten Wochen liefen auch super, aber irgendwann wurde ich extrem nachlässig, mein Konsumverhalten artete wieder aus. Die Pakete fingen wieder an, sich in meiner Wohnung zu stapeln. Schade, aber für das Konzept war ich einfach zu inkonsequent.

Warum probiere ich nun also ein Shoppingverbot über drei Monate aus, obwohl ich schon das Drei-Teile-Prinzip nicht einhalten konnte? Ganz einfach: Ich mache es nicht alleine. Ein Kumpel und ich beschlossen aus heiterem Himmel, uns genau diesen Riegel vorzuschieben. Weil wir beide einfach zu viele Klamotten kaufen. Und wenn man Sachen gemeinsam durchziehen möchte, dann fallen sie – mir zumindest – in der Regel leichter. Würde ich nämlich heimlich shoppen, würde mich mein schlechtes Gewissen in den Wahnsinn treiben. Also werde ich es lassen – hoffentlich.

Eine Ausnahme: die Yeezys

Bis jetzt läuft es auch wirklich gut. Ich schaue nur selten in Onlineshops, habe tatsächlich nichts gekauft – bis auf eine Ausnahme. Unverhofft konnte ich im Raffle den neuesten Yeezy ergattern, diese Chance wollte ich mir dann doch nie entgehen lassen. Ich denke, dass das aber nachvollziehbar ist. Ansonsten läuft das Vorhaben bis jetzt tatsächlich – zu meiner Überraschung – sehr konsequent.

Wie es danach weitergehen soll? Auch da habe ich schon einen Plan: Capsule Wardrobe ist hier erneut das Stichwort. Mir ist es vor ein paar Tagen gedämmert, dass das Konzept zuvor gar nicht bei mir funktionieren konnte, da ich versucht hatte, es mit dem umzusetzen, was mein bisheriger Kleiderschrank so hergibt. Das ist mir zwar vergangenes Jahr auch schon klar geworden, aber eben nicht in dem Maß. Ende August wird also mein Vorhaben sein: Alles verkaufen, was ich bisher habe, und mich komplett neu einkleiden. Klar, erstmal nicht so nachhaltig. Im Nachhinein dann aber wiederum schon. Zumindest nachhaltiger als die Garderobe von jemandem, der ständig neu kauft und im Überfluss lebt.

Welcome to my new crib – Preview mit Design Letters

Long time no see! Wer mir auf Instagram folgt, der weiß vielleicht: Ich bin mal wieder umgezogen. Heute zeige ich euch gemeinsam mit ediths und Design Letters eine kleine Vorschau unserer neuen Wohnung.

Was Wohnungssuche angeht, bin ich wirklich ein kleiner Glückspilz. Meine WG war wunderschön, meine erste eigene Wohnung ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Und die Bude, die wir jetzt gefunden haben, ist der absolute Traum. 100 Quadratmeter neu renovierter Altbau mit 50 Quadratmeter Terrasse mitten in der Fußgängerzone – etwas Besseres findet man sicherlich nicht. Nie hätte ich gedacht, dass ich mit 23 mal so wohnen würde.

Vor einer Woche sind wir also nun hier eingezogen – Freund, Hund, die zwei Katzen und ich. Noch gibt es natürlich super viel zu tun, wie das eben so ist. Die Wohnung gleicht noch einem riesigen Chaos und es ist alles andere als einfach, zwei komplett ausgestattete Haushalte zusammenzuführen. Vor allem nicht so, dass es beiden Parteien gefällt. Bis alles wirklich fertig ist, wird es also noch dauern. Einige kleine Ecken kann ich euch aber bereits zeigen.

Die beiden Buchstaben-Tassen und die zwei Message Boards sind von der Marke Design Letters, die ihr unter anderem bei ediths findet.


*in freundlicher Zusammenarbeit mit ediths

Zehn Dinge, die meine Katzen lieben

Seit einem Jahr bin ich stolze Katzenmama. Hier habe ich euch bereits ausführlich davon erzählt, was man bei der Anschaffung von Fellnasen alles beachten muss. Heute erzähle ich euch in Zusammenarbeit mit Felix, was Hermine und Millicent alles lieben, und welche Eigenarten sie haben.

 

Jede Katze ist anders, und so haben meine Rabauken natürlich jeder so seine Angewohnheiten. Im Bett legt sich Hermine zum Beispiel auf einen drauf, während Millicent sich an meine Seite kuschelt.

Die beiden sind nicht wirklich die schlauesten Katzen. Um ehrlich zu sein sind Hermine und Millicent ziemlich dumm. Sie setzen sich vor eine Tür, die einen Spalt offen ist und maunzen, bis sie jemand öffnet. Eine Sache haben sie allerdings rausbekommen: Die Schlingel öffnen die Leckerlischublade von selbst. Vor allem lieben sie den Felix Knabbermix mit Käse.

Manche Katzen mögen es, aus dem fließenden Wasserhahn zu trinken. Hermi und Milli hingegen plantschen gern mit den Pfötchen in ein paar Zentimetern Wasser, die in der Badewanne sind.

Ihr liebstes Spielzeug: Papierkügelchen und Verpackungsmaterial. Sie haben ja nicht etwa einen großen Kratzbaum und ein komplettes Zimmer vollgepackt mit Spielzeugen …
Hermine liebt Rosmarin. Jedes Mal, wenn ich einen frischen Strauch kaufe und in der Küche platziere, knabbert sie ihn weg. Zum Kochen kaufe ich also nur noch getrocknete Kräuter.

Ich habe bereits gefühlte tausend Futtersorten durchprobiert. Egal ob teuer oder günstig, das Felix Futter – am besten mit viel Sauce – essen sie einfach am liebsten. Über diesen Link gibt es übrigens einen Rabattcode.
Ein wirklicher Segen ist Millicent beim Transport: die Mieze wird keinen einzigen Ton von sich geben. Egal, ob sie Auto, Zug oder Fahrrad fahren muss. Vielleicht ja auch eine Sache, die sie insgeheim liebt?

Meistens sind Milli und Hermi nicht wirklich an menschlichem Essen interessiert. Mit einer Ausnahme: der Speck vom Schwarzwälder Schinken.
Die Verrücktere von beiden ist eindeutig Hermine. Sie springt überall hin: ob auf die Schulter, den Schrank oder die Tür – nichts ist vor der Kleinen sicher. Nachts ist das aber manchmal eine Tortur – zumindest für diejenigen, die schlafen wollen und am nächsten Tag arbeiten müssen.

Sie lieben es, Chaos zu veranstalten. Wenn man nach der Arbeit heimkommt, gibt es oft eine etwas chaotische Überraschung. Sei es, dass sie eine Pflanze umgeschmissen haben, den Schreibtisch abgeräumt oder überall Katzenstreu hinterlassen haben. Aber das gehört eben dazu, wenn man sich Haustiere anschafft.


*in freundlicher Zusammenarbeit mit Felix

Das Bloggen und die Arschkriecherei

Bloggen soll Spaß machen – zumindest war das das A und O in der früheren Blogosphäre. Inzwischen geht es überall nur noch um Erfolg und Geld. Und dafür wird anderen ordentlich in den Arsch gekrochen. Etwas, worauf ich einfach keinen Bock mehr habe.

Seit acht Jahren blogge ich. Früher unter dem Namen „Looking through a Camera Lens“, seit geraumer Zeit unter meinem richtigen Namen „Malina Florentine“ (Ja, ich heiße tatsächlich so…). Meinen Blog habe ich damals mit 15 gegründet, weil ich eine Plattform wollte, um meine Fotos zu teilen. Früher war das hier nämlich ein reiner Fotografieblog. Erstellt habe ich ihn aus Spaß, so wie alle anderen damals auch. Dass sich mit Blogs auch der ein oder andere Cent verdienen lässt, war damals für mich völlig fremd. Ist aber im Prinzip eine tolle Entwicklung.

Tut man es nicht, geht man unter

Aber auch leider nur „im Prinzip“. Denn heute, da hat irgendwie jeder einen Blog. Was ja auch erstmal nicht schlimm, sondern ziemlich cool ist. Vor einigen Jahren habe ich von meinem Hobby niemandem erzählt, weil keiner etwas damit anzufangen wusste. Das ist heute zum Glück anders.  Das eigentliche Problem ist aber: Jeder – mich erstmal nicht ausgenommen – möchte möglichst viel Profit aus dem eigenen Blog schlagen. Das geht wiederum nur, wenn man möglichst erfolgreich wird. Und dafür muss man etwas tun: unzählige Kommentare auf anderen Seiten hinterlassen, tausende Instagramfotos liken, allen anderen in den Arsch kriechen. Tut man das nicht, wird man nicht wahrgenommen. Man geht unter zwischen der Vielzahl an Blogs, egal wie gut der Content sein mag.

Alle sehen nur noch ihren eigenen Nutzen

Das ist genau das, worauf ich absolut keinen Bock mehr habe. Denn: Woher weiß man nun, ob ein Kommentar wirklich verfasst wurde, weil die Person den Beitrag gut fand oder lediglich kommentiert hat, damit andere auf den eigenen Blog aufmerksam werden? Leider kann man es nicht wissen. Außer bei Personen, die seit Jahren zur Leserschaft gehören und regelmäßig geistreiche Kommentare hinterlassen, über die man sich dann auch wirklich freut. Alles andere schreit nur so nach Oberflächlichkeit. Denn mir kommt es so vor, als ob alle nur noch an ihrem eigenen Nutzen interessiert sind. Nicht aber daran, wirklich Teil einer Community zu sein. Dieses Community-Gefühl ist inzwischen flöten gegangen.

„Geiler Style, Bro“

Auch ich bekenne mich schuldig: Eine Zeit lang habe ich wie wild Kommentare geschrieben, Instagramposts geliked und so weiter. Aber wisst ihr was? Es erfüllt einen nicht, es frisst nur kostbare Zeit, die ich lieber in meine realen Mitmenschen investiere. Natürlich gehen die Klickzahlen minimal in die Höhe. Trotzdem fühlt man sich heuchlerisch: Man schleimt sich bei anderen ein, nur um selbst erfolgreicher zu werden. Noch schlimmer: Man zahlt für Bots, die bei anderen geistreiche Kommentare auf dem Instagramprofil hinterlassen wie „Geiler Style, Bro“ oder „Nice“. Kommentare, womit man nun wirklich nicht groß etwas anfangen kann; die keinem etwas bringen.

Es macht nicht glücklich

Natürlich ist es schön, wenn viel kommentiert wird. Eine Sache nehme ich mir persönlich aber auf alle Fälle vor: anderen nicht mehr in den Arsch zu kriechen, nur um die eigene Reichweite zu steigern. Denn am Ende des Tages macht es nicht glücklich. Das Einzige, das wirklich glücklich macht ist, wenn man viel Spaß an einer Sache hat. Und das sollte für alle immer im Vordergrund stehen. Egal, wie verlockend es ist, mit dem Blog das Taschengeld aufzubessern. Meine Seele möchte ich dafür zumindest mit heuchlerischen Kommentaren nicht verkaufen, sondern lieber nur noch etwas zum Thema beitragen, wenn ich wirklich etwas zu sagen habe, oder mir etwas besonders gut gefällt.